Olark Livehelp

Montag, 25. Februar 2008

Best of Sekundenlärmquatsch!

Eingestellt von Florian Janner



Aloha, heute mal ein kleines Schwerpunktthema, nämlich ein quatschtütiges Best Of der kürzesten aller kurzen Lieder. Stop and go galore! Die Liste ist noch nicht vollständig, wem noch was einfällt, der/die sage Bescheid, wa. Mit dabei sind bislang natürlich Jenzone Pepperone, die absoluten Oberhäuptlinge des absurden Kleinformats, außerdem Diaphragma ("Olaf trinkt Milch"), Bloodbath ("Sexwix"), The Föhn ("HSV"), Polyticks ("Viel Lärm um Nichts"), Lowlife ("BK Crew"), Viuda Negra ("Floisch") und Discount ("Diesmal haben wir uns richtig Zeit genommen"). Grundsätzlich scheint die musikalische Kurzform mit einiger Zwangsläufigkeit mit textlicher Absurdität oder zumindest Unverständlichkeit einherzugehen.. höhö. Alles in allem wird die 1-Minuten-Grenze dabei nur zwei mal überschritten, aber Sexwix von Bloodbath fällt auch nur deswegen so aus dem zeitlichen Rahmen, weil nach der Hälfte der Zeit das komplette Stück einfach nochmal rückwärts kommt...
Das auf dem Foto sind übrigens Polyticks 1994.



  • Lowlife - Von der CD "Not Too Late" (1998).


Bloodbath "Intravenious Zymoses" Tape 1993

Eingestellt von Florian Janner



Na super. 14 Jahre lang hatte ich dieses Death Metal-Kleinod gehütet wie des Teufels Kronjuwelen, und kaum krame ich das Teil zum digitalisieren wieder raus, verspults mir doch prompt das Band. Aaaaaah, zum K o t z e n ! Zum Glück hatte Gonso, später Gitarrist von Bloodbath und damals Master of the Proberaum, noch ein Exemplar. Danke für die remasterten mp3s, Doktor G!! Am leider furchtbar dumpfen Sound konnte aber kein noch so ausgefuchstes Remastern irgendwas ändern. Schade. Gibts denn gar keine Live- oder sonstigen Aufnahmen? Aber erahnen kann man trotzdem, was für geniale Ideen die Jungs von Blattbeff (hihi, genau!) hatten. Nie unter 10 Riffs pro Lied. Die Texte waren, so weit ich weiss, größtenteils von Robbe (oder doch von Tillermann Silbenweber?), der dafür in bester Carcass-Tradition die medizinischen Wörterbücher seines Vaters (seines Zeichens Gynäkologe) bemühte. Geprobt wurde zuerst bei Robbe, dann bei Gonso im Keller. Was, ich schweife ab, Gonso ermöglichte, heimlich auf Jannis Schlagzeug zu üben und mit Robbe und mir die fast komplett auf Bloodbath-Equipment probende Band Polyticks zu gründen. Übrigens (ich schweife noch viel weiter ab) hat mir Schlagzeuger Janni damals mal eben so circa das Leben gerettet, siehe Fußnote. Und ja, ich weiss, es heisst "intravenous", aber so wolltens die Herren Todesmetaller damals eben aufs Demo geschrieben haben.
Weiter unten bei den Kommentaren findet ihr noch diverse Insider-Infos von unschätzbarem Wert, bzw. von Juless.




Seite 1
  1. Intro / Intravenious Zymoses
  2. Mental Death
  3. Sex Wix
Seite 2
  1. Decomposed Existence
  2. Suffer From Pain [ siehe Flymoes "Crazy Fickpisse" ]
  3. To Love And To Die




Who did what:
  • Ruwen Lehmann - Cover. Später Gitarre bei Spit (mit Gonso) und Manus Mortis, heute Tätowierer bei Dalügge in Fornsbach (immer noch??).












Bloodbath beim Abifest am 7.6.1997 in der Murrhardter Froschgrube. Damals bereits in neuer Besetzung mit Gonso an der Klampfe. 1000 Dank an Till Hoffmann für die Bilder!






Blattbeff am 29.6.1997 beim Backnanger Straßenfest. Der letzte Auftritt, wenn mich nicht alles täuscht. Schnief. Auch diese Bilder sind von Till. Danke!


Hihi, 1997 war das Straßenfest der ungebetenen Publikumsbeteiligungen: Senfs Mülltonnenattacke gegen den wirklich doofen Lukas Hilbert, und hier Toto Schulz mit Plastikklampfe.


Das Publikum, ein wahres who is who - v.l.n.r.: Schniddl (Bagdad Beat Ministers), Corre (Flying Whores), Christoph (No Host), Stiefel (Naughty Bishops), weiter rechts der Jägi-Moon mit Hansapils (Polyticks), ganz rechts Kai (Trigger 45)






Auf dem folgenden schönen Klassenfoto von 1994: 3/5 Bloodbath sowie die anderen Bands, die damals in Gonsos Keller probten. Darüber (über die, äh, "Proberaumgemeinschaft") gabs sogar nen Bericht im Streetrunner, der Jugendbeilage der Backnanger Kreiszeitung. Irgendwo muss das Teil noch rumfahren, werd mal danach suchen. Geschossen hat das Bild Gonsos Vater, wir stehen vor den Altglascontainern aufm Matthäuskirchenparkplatz, bei Gonso um die Ecke.

In der oberen Reihe, v.l.n.r.: Gege (Shrapnel), Robbe (Bloodbath, Polyticks), Till (Bloodbath).

Unten, v.l.n.r.: ein mir unbekannter Mensch, wahrscheinlich ooch bei Shrapnel?, Moon mit seinem Magic Colours Pulli (Polyticks), Gonso (Polyticks), Name vergessen, Tuke (Bloodbath), Olli (Polyticks), Meine Wenigkeit (Polyticks), unbekannte Frau mit absurdem Kragen, die zum Altglaswegbringen angetuckert kam und dann mit aufs Bild wollte.
Finden sie die zwei Napalm Death-Merchandise-Artikel in diesem Bild.






Fußnote
... bei vermutlich diesem Bloodbath-Auftritt im Juze Bk (1994? 1995? Man beachte das grandios verorgelte Sprüchlein "Accept All Areas", statt "Access All Areas"..) bin ich nämlich völlig strulle seitlich auf der Bühne eingepennt, direkt vor einem der Gitarrenverstärkertürme, und irgendwie hatte sich der dazugehörige Klampfenmann (weiss nimmer welcher) mit seinem Kabel verheddert und damit das Topteil runtergerissen. Das Janni gerade noch aufhalten konnte. Puh. Saufa brengts.





Robbe und Andi 1994 im feinen Zwirn beim Juze-Mitgliederabend. Das Bild stammt aus Frank Bacherts Nachlass.




The Secret Goldfish - Live im Jugendhaus 1993 und Demo 1996

Eingestellt von Florian Janner



Eine Band, die damals leider völlig an mir vorbeiging. Man wusste, dass es sie gibt, und man hörte immer nur Gutes, aber trotzdem. Bis mir der gute Geri Harzer letzte Woche völlig überraschend und ungefragt diese Aufnahmen schickte, halleluja und Dankeschön!!!! Geri schreibt folgendes:

"nikolauskonzert im blauen jugendhaus (6.12.1993), es spielten da, glaube ich, unter anderem auch die dizzy heights, chaste nuns [hm, die gabs damals nur noch gar nicht], naughty bishops und noch weitere, an die ich mich aber nicht erinnern kann. damals hatten wir unseren übi dort im keller. bilder muß ich noch raussuchen, es gibt da noch etliche, bla [ ... nach "who are you" ] ging flos fußmaschine aus dem leim und wir mußten die menge mit einer improvisation bei laune halten (ich glaube, ich habe damals zuviel zappa gehört: ...you can smoke your highschool diploma... dededet) - naja. a propos naja, der mischer war ja auch sehr improvisationsfreudig, was einigen passagen der aufnahme nicht gerade gut tut!
die cd-hülle war damals die druckvorlage für die konzis, klingt hochtrabend, es gab ja nur vier davon. beim letzten, einem abi-fest, ist hinter uns eine hütte abgebrannt [das war 1995 auf den Etzwiesen], damals hatten wir auch endlich wieder neues material ("fascist christ" zum beispiel und anderes zeug, die allesamt verlustig gingen - also leute, wer noch ein tape besitzt, entweder digitalisieren oder uns zukommen lassen). danach haben sich unsere wege getrennt, bis 1996, da kamen in alter besetzung die demos zustande (beim goldfisch kommt dann auch endlich mal tobis bossa-affinität so richtig zum zug), in irgendeinem proberaum in sulzbach hinterm schloß. dort lernte ich dann auch endlich mal redloff kennen, von 1996 bis 1999 machten wir (flo, olaf, redloff und ich) als milk weiter, allerdings nur im proberaum, den wir uns mit sonny troubadix lone pine teilten - süßer rauch und privatkonzerte für uns und andere, einer von uns wollte nicht auf die bühne, deshalb bliesen wir das ding dann irgenwann ab ... man konnte den übi aber auch hervorragend zum straßenfest nutzen, zwecks frühzeitigem abliegen gegen 16.00 uhr wegen völlegefühl bei überdurst."





Das Demo von 1996 (Winter):
  1. The Golden Fish
  2. Fear
Live im Jugendhaus Backnang, Nikolauskonzert 6.12.1993
  1. Heroin
  2. Who Are You
  3. The Foot Machine Has Gone To Hell
  4. Strong
  5. Story
  6. INRI
  7. Fear
  8. Way



Die Band:



Live, womöglich im Backnanger Jugendhaus. Jedenfalls zusammen mit No Host, unschwer zu erkennen an Alexis' Foeuk Metal-Schlagzeug und Jochens Orgel.







Dienstag, 19. Februar 2008

Flymoe - Unveröffentlichte Aufnahmen 2000-2003

Eingestellt von Florian Janner



Ich will das noch nicht so ganz wahrhaben, aber... "Nun isses raus: Wir hören auf." Nach 8 1/2 Jahren und hunderten von Konzerten wird also irgendwann in diesem Sommer Schluss sein mit Flymoe. Das ist ganz schön traurig. Das geht so nicht, Jungs! :( Die fulminanteste, most entertaining Liveband hierzulande will abtreten? Neiiin!! Warum können stattdessen nicht einfach all die schlechten Bands aufhören? Die Welt ist schlecht.

Zu Flymoe gibt es natürlich ne ganz gewaltige Menge zu sagen, aber dazu ein andermal mehr. Um die Buben nochmal gehörig abzufeiern, gibts jetzt erstmal nen ganzen Schwung bislang Ungehörtes von dieser überaus feinen Combo (und ein paar Bandfotos). Und zwar Sachen aus der Phase, in der ich noch mit dabei war, zwischen 2000 und 2004. In der Zeit sind 2 offizielle CDs entstanden, "Funkrockdiscopop" im Jahre 2001, die stell ich demnächst auch noch hier rein, sowie die Live-CD "8 Live" von 2003 - letztere könnt ihr nach wie vor bei der Band kaufen (weswegen es hier im Blog auch nichts davon zu hören geben wird).

myspace.com/flymoe





Zunächst mal eine kleine Weltpremiere, nämlich 4 Stücke, die nie die 4 Wände der diversen Proberäume verlassen haben und in all den Jahren niemals nie live gespielt wurden:
  • I Don't Wanna See - "Oh na na na!!" Hihi.. Mal wieder so ein Ausflug in Reggaegefilde. Proberaumaufnahme von 2002. Als Vorbereitung zur Live-CD-Aufnahme hatten wir damals das komplette Programm in Jo Roths Gartenstraßenproberaum aufgenommen. Dieses Stück schwirrte irgendwie immer herum, aber leider haben wirs dann doch nie live gespielt. Ich möchte wichtigtuerisch anmerken, dass der Refrain von mir stammt.
  • Pretty Girls - Das muss 2003 gewesen sein. Gonso hat mir erst kürzlich diese Aufnahme gezeigt (Danke für die mp3, Alter!), an die ich mich beim allerbesten Willen nicht mehr erinnern konnte. Ich hätte nicht mal erkannt, dass ich da überhaupt mitgespielt habe. Tss. Großartiges Stück. Sehr sehr geile funky Schweinegitarre.
  • Crazy Fickpisse - Sommer 2001, live im Proberaum, noch ohne Jochen. Sicher das längste und vertrackteste (daher auch der Arbeitstitel :) Flymoe-Stück ever. Das Strophenriff ist bei Gonsos alter Death Metal-Band Bloodbath geklaut, harr harr, vom Stück Suffer From Pain nämlich (Teufel auch, DAS waren noch Liedertitel!), wo das Riff bei 3:09 Minuten auftaucht.
  • 6 Achtel - 2001, live im Proberaum, auch dies noch ohne Jochen. Die Idee zum Stück ist von mir, habe das dann Jahre später bei Pan Mono untergebracht als Part II ("Lullaby For The City") unseres megalomanen 25minütigen Opus Magnum (ab Minute 4).




Und noch ne Premiere. Die nächsten paar Stücke haben wir zwar regelmäßig live gespielt, aber nie auf CD veröffentlicht. Bittesehr:
  • Game - 2002 in Jo Roths Proberaum aufgenommen (siehe oben). Ha, auch diese Riffs sind auf dem Mist des Herrn Phunkphrish gewachsen.
  • Wonderland - Auch dies 2002 in Jo Roths Proberaum aufgenommen (siehe oben).
  • Gravity - Weihnachten 2002 aufwändigst in den Bauer Studios Ludwigsburg aufgenommen, wo Manul damals gearbeitet hatte. Mp3 kommt noch, sorry.
  • Rhyme Of The Flymoe - !!!!!! Ist das geil oder ist das der Hammer? Arrrr!! Im Juli 2000 im MBG-Musiksaal noch ohne Jochen und mit Hilfe der Bäume auf Band gebannt. Die anderen Tracks von dieser allerallerersten Flymoe-Aufnahme-Session sind leider ZU schlimm, echt, oh Mann, die dürfen wirklich niiiiemals an die Öffentlichkeit gelangen (Katha, tu's nicht... ;)




Besetzung bis Anfang 2004
  • Sanoj Abraham / Roberto Funko - Gesang, Akkordeon. Früher mit Simon bei Rapid Punch und Gast bei Typhus.
  • Jochen Bomm / Disco Joe - Rhodes, Keyboard. Ganz früher bei No Host, dann mit Funkfrisch bei Milhouse.
  • Philip Fischer / DJ Funkrock di Milano - Turntables, Sequencer. Früher beim Reimlabor.
  • Marc Gonsior / Lady Funkenstein / Funk Zappa / Dr. G. - Gitarre. Früher mit Funkfrisch bei Polyticks, Spit und, für einen Auftritt, bei Rändfull Roodle.
  • Florian Janner / Funkfrisch Auf Den Tisch - Bass, Backgroundgesang. Zur Vergangenheit siehe Jochen und Gonso.
  • Sebastian Sinn / C.B. Funk - Sex-o-phon
  • Simon Walter / Funk Farian - Gesang, Posaune. Früher mit Sanoj bei Rapid Punch sowie diverse Vocals bei Janis Band Typhus.
  • Jan-Philip Wiesmann / Funk Sinatra - Schlagzeug, Percussion, Trompete. Früher bei Blue, dann Typhus.




Ende 2002 im cje, vor der CD-Aufnahme : Stalin, Trotzki, Dalì, Diamanten-Joe und Rabbi Silly Silbermann.

Yeah! Fans in Langenau mit selbstgemachten Flymoe-Shirts!


Hell Yeah. 2003


2001 in Stuggi, Skatepark unterm kleinen Schlossplatz. Tja, der ist mittlerweile auch hinüber.


Irchendwo im Fränggischen. Finden sie die 2 Metal-Shirts in diesem Bild.


2002









Mittwoch, 13. Februar 2008

Hush Underground "Up On My Way" Tape 1992 - Die Bolle & Rüdi Saga, pt. 3

Eingestellt von Florian Janner



Dritter und vorletzter Teil der fast unendlichen Geschichte, wie Daniel und Rüdiger auszogen um in hunderttausend gemeinsamen Bands zu spielen.. Nach 14. Aufguss und Noses Of Bergerac nun also, von 1991 bis 1993, Hush Underground.

Sämtlichen Kram in diesem Post hat mal wieder Rüdi Wolf seinen unerschöpflichen Beständen entlockt. Danke!!! Er schreibt:

"Anfänglich ein Projekt, das Donnerstagnachmittags im Juze BK aufspielte zur 'BESSER - IN - DIE - OSTERFERIEN - REINKOMM - PARTY', mit Hits wie 'Born to be wild', 'Drunken Sailor', 'Geschwisterliebe', 'Smells like Teen Spirit', etc. pp. Im Zuge der allgemeinen Nirvana-Hysterie präsentierte die Band einen Mix aus Dinosaur Jr., Afghan Whigs und Mudhoney.
Das erste richtige Konzert fand in der Stadthalle BK im Vorprogramm von Love Battery und Soil statt, weil’s Juze mal wieder ne Band brauchte, die sich kostengünstig zum Affen macht. Der Herr Wolf musste sich daher auch mit einem 5 Minuten Gitarrensolo profilieren, obwohl er ja nicht mal weiß, wie man Gitarre überhaupt ausspricht. Es folgten aber auch richtige Konzerte, z.B. im Vorprogramm von The Prime Movers, oder beim Michaelsberg-Open Air hoch über Tripsdrill.
Die Band löste sich auf, weil Knopf immer um fünf zum Essen zu Hause sein musste. Wahrscheinlich spielte er deswegen später bei den Geigenheulern von Sony Pipeline. Viel, viel später wurde er dann doch noch zum richtigen Mann und zupfte bei Bands wie Die Fidelen Unterländer und dem Königlich-Württembergischen Hofbräu-Regiment die Klampfe."



Die Tracks vom Demotape, produziert von Thommy Grollmus in den BAT- Studios:
  1. Hintrou
  2. Up On My Way
  3. Climbing High
  4. It Rains
  5. My Suggestion
  6. Deep Down

Außerdem hier noch ne Live-Aufnahme aus der Stadthalle Murrhardt (mit Sven Rauert am Mikro!), die, so Rüdi, "wohl eher die Noise- und Indie-Einflüsse wiederspiegelt als die zu glatt produzierten Demoaufnahmen."
The Underground



Besetzung



Live im Juze Backnang


Live in der Störung Backnang


Vom Demo gabs zwei Versionen: Die ersten 100 Stück mit nem Cover von Holger Nüssle und sechs Songs.


Die zweite Auflage, wieder 100 Stück, kam mit einem 60er- Jahre Cover und nur noch 4 Songs daher.




Captain FatX (Live im Proberaum 1996)

Eingestellt von Florian Janner



Und gleich nochmal ein Beitrag aus den Untiefen der Rüdiger Wolfschen Sammlung. Captain FatX aus dem Jahr 1996, mal wieder so ein typisches Backnanger All-Star-Projekt. Leider gibts keine bunten Bildchen dazu, aber immerhin Proberaumaufnahmen von überragender klanglicher, äh, Rustikalität. Wobei nicht zu überhören ist, was für ein großartiger Gitarrist Tommy war.
FatX? = FedEx = Fat Eggs...

Herr Wolf erinnert sich:

"Wie alles zustande kam weiß ich nicht, nur, dass eines Abends in unserem Proberaum (in dem Be Cored Untermieter waren) die Herren Steinert, Hader, Friedrich und Schacht Lärm machten, so die Richtung Rage Against The Machine und Chilli Deppers. Ich wollte eigentlich ein bisschen Schlagloch üben und dann das... letztendlich spielte Schachti gar nicht mal so gut und meinte, ich könne das bestimmt besser. Also dann! Sonderlich recht hatte er ja nicht, wie die Rumpelaufnahmen beweisen. Aufgetreten sind wir nirgends, denn der Pascal musste dringend nach Biberach zum Gipser-BWL studieren. "

Die Damen auf dem Foto sind übrigens die Herren Steinert und Wolf beim Juze-Transenabend 1991. Hihi.




Herr Wolf hat gesprochen. Hier die Aufnahmen:



Besetzung...




Dienstag, 12. Februar 2008

Noses Of Bergerac (Live beim Weissach Open Air 1991) - Die Bolle & Rüdi Saga, pt. 2

Eingestellt von Florian Janner



Meine Damen und Herren, es ist allerhöchste Zeit, mal wieder einen Blick in Rüdiger Wolfs Schatzkiste zu wagen! Na dann, heute quasi die Fortsetzung zum 14. Aufguss-Post, denn die von 1990 bis 1992 aktiven Noses Of Bergerac sind deren direkte Nachfahren.
Der spitzenmäßige Name hat übrigens was zu tun mit den angeblich übermäßig ausgebildeten Gesichtserkern aller Bandmitglieder... Hehe.

So, das Wort hat jedenfalls Herr Wolf:

"Wen oder was man nicht alles damals so in Backnangs In-Disse "Living" beim Versuch sich abzuschießen kennenlernte...
So auch die Herren L. B. W., die auf einen gewissen "Fraggle" gestoßen sind. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Tür auf, Dichtheimer rein, zwangsweise an der Tanzfläche vorbei und dann niedergepogt von einem leichtbekleideten Herrn mit Weltrekord-Iro. Da die Buben einen Sänger suchten und der Sorgo-Besen vorgab, schon mal in einer Band Namens "Stronze" gebellt zu haben, wurde der Feger so dermaßen schanghait, dass er erst Jahre später aus seinem Jackierausch erwachte. Unterdessen brachte man dem Herrn in abendlangen Sitzungen Englisch bei, damit der Gute auch ein paar Texte schreiben konnte.
Das erste mal öffentlich geprobt wurde im Juze Backnang als selbstaufgedrängter Lückenfüller bei nem Dritte Szene Konzert. Um das Fest zu krönen, entleerte Daniel seinen Mageninhalt über die Kabel von Tucke und spielte alle an die Wand.
Der legendärste Auftritt war wohl beim Weissach Open Air. Die Ansagen von Fraggle hörten sich zu 99% so an: "Kommt doch nach vorne, ihr Arschlöcher..."
N.O.B. endete mit einem Auftritt am Straßenfest-Montag-Nachmittag (Schülernachmittag), bei dem alle dermaßen besoffen waren, dass z.B. der Herr Länge von der Bühne fiel."

Rüdi, vielen Dank für Text & Bild & mp3s!! Das Foto ist natürlich beim Straßenfest entstanden (unvergessen: die Herren Todespunker Lutz und Rauert bei eben jenem Auftritt vor der Bühne bei manischer fist banging action), die Aufnahmen sind alle vom Weissach Open Air 1991 ...



  • World
  • So young so wild [ Hahaha, die Ansage... ! "Seid ihr alle herkomma um dahenda zu saufe und da nahzuhocka und nix zu macha odder was? ... Mann hey, kommet mal a bissle här! Ihr verstandet ja gar nix da henda henda henda... was seid ihr für a volk? Volk Volk Volk..."]
  • Der Baum



Besetzung...



Hier der Artikel übers Weissach Open Air am Bize aus der Backnanger Kreiszeitung vom 5.6.1991 (zum Vergrößern aufs Bild klicken). Mit dabei waren außer den Noses Of Bergerac noch Igor, Vandalism Increases, Quantum Leap, Waskoschdrmoschd, Fuse und Troubadix. Vielen Dank an Till Hoffmann für den Artikel, subbr Sach!




Das Bild vom Straßenfest nochmal in groß. Richtet euer Augenmerk mal diskret auf Daniels, ähm, sagen wir: ausgefallene Hose. Mon dieu.




Wie die Hosen, so die Haare, hihi.. hier noch, völlig unzusammenhängend, aber in etwa aus der selben Zeit, der Herr Dauerwolf bei irgendeiner Juze-Festivität. Von wegen "es gibt zum Glück keine Bilder"...




Sänger Fraggle 1991 beim Zubereiten des gefürchteten, unbesiegbar machenden Juze-Glühschnapses. Auch diese Bilder sind mal wieder von der Juze-Bilder-CD mit Frank Bacherts Nachlass.




Senf, ein gewisser Martin (Martin Länge?), und Fraggle im Juze (1991?)




Donnerstag, 7. Februar 2008

!! Update: neue Bilder !!

Eingestellt von Florian Janner



Hurra, endlich ein paar mehr bunte Bilder! Plus noch mehr Gelaber...

Und zwar, erstens auf der >> !! WANTED !! << -Seite diverse spektakuläre und steinalte (~1990?) Fotos von Bands, die ich beim besten Willen nicht zuordnen kann.

Zweitens >> Mofa << in den verschiedensten Rockstar-Lebenslagen: unter allerblauestem Sommerhimmel auf einem Traktoranhänger im Hohenlohischen (siehe links) / umrahmt von exzentrischen Lichterketten / beim Rumposen, abgelichtet vom geheimnisvollen Gedankenfotografen!!!

Drittens gibts die Fotos von >> Diaphragma << jetzt in vernünftiger Größe, so dass insbesondere der gefürchtete Zackenbass endlich richtig zur Geltung kommt.

Viertens anlässlich der >> Juze-CD << ein Blick aus ethnologischer Perspektive auf den durchschnittlichen jung-Backnanger Eingeborenen .

Außerdem noch ein Artefakt vom 1991er >> Rems-Murr-Rock-Nach-Wuchs-Festival << aus Rüdiger Wolfs Schatzkiste, sowie erhellendes über die Vorzüge einer Mitgliedschaft im Prima-Giroclub.


Dienstag, 5. Februar 2008

Mañana (Straßenfest 2005)

Eingestellt von Florian Janner



Mañana ist ein Rap-Projekt der nach Berlin ausgewanderten Exilbacknanger Bastian Fleig und Matthias Erdmann. Die beiden hatten es 2005 geschafft, sich beim Backnanger Straßenfest einen Auftritt auf Häfners großer orangener Bühne am Obstmarkt zu sichern, Samstags um 19 Uhr. Und für den Anlass wurde eine Band aus alten Freunden und Bekannten zusammengewürfelt. Geprobt haben wir zum ersten mal ein paar Tage vor dem Auftritt, im damaligen Pan Mono-Proberaum (Wer hat da nicht schon alles Lärm gemacht, in diesen vier Wänden... Tut Das Not, Mofa, Jet Helm, Reisig, Narco Kings, Twenty To Nine etc.). Es war ganz unfassbar heiss, wie man vielleicht erkennen kann... Der Auftritt selbst war dann, fürchte ich, eher so lá lá. Wir sind halt doch alle keine Profis, außer Basti.
Die von Matthias produzierten Mañana-Songs könnt ihr bei Myspace anhören, die Straßenfest-Probe-Aufnahmen gibts hiiier.




Tracks



Musiker




Ein paar Handyfotos aus dem Proberaum. Es war heiss, heiss, heiss... Das seltsame Gestell im Hintergrund an der Wand ist ein von Eisi pyrotechnisch präparierter Mofa-Auspuff - immerhin haben hier ja mal Mofa geprobt. Weiterhin erspäht das geübte Auge den Proberaum-Fernseher (den Eisi mal mitgebracht hatte, weil er unbedingt während der Probe ein ganz wichtiges Fußballspiel sehen musste), ein Bad Religion-Tourplakat von 1992, einen VfB-Wimpel aus den 1980er Jahren, der heute im Wohnzimmer hinter der Theke hängt, ein orangenes "Melodien für Millionen"-Plakat von Mofa, sowie den Kloschlüssel. Ach, der gute Proberaum... von 1999 bis 2006 hab ich hier drin jede Menge Zeit verbracht (und mindestens 2x übernachtet...)


Der Auftritt. Die Fotos sind von Anne Janner, Dankeschön!


Nach dem Auftritt. Der gute Moon personifiziert hier gewissermaßen die ganze Straßenfest-Experience: Bier, Regen, erhöhte Bereitschaft zur Debilität. Hervorragend!