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Dienstag, 12. August 2008

"Your mother isn't cooking!" Erste Kostprobe vom Flymoe-Abschiedskonzert (4.7.2008)

Eingestellt von Florian Janner


flymoe,backnang

Haha, kurz vor Ladenschluss noch so ne Granate im Postfach...
Zwar brauchen die leicht großspurig angekündigten Aufnahmen vom Flymoe-Abschiedsgig (hier der ausführliche Post) aufgrund tschechischer Ungereimtheiten noch ne Weile, aber der stets emsige Dr. Gonso hat sich nicht lumpen lassen und vorab schonmal eine kleine musikalische Perle aus der Schatulle gelassen. Er schreibt:
"Hier ein kleines aber feines Stück (nunmehr) Flymoe-Musikgeschichte vom Abschiedskonzert. Is nur mal so vorab, da mir des Schmiddis Mischung an jenem Abend doch so einige Probleme (u. A. u. v. A. lautstärkemäßig) und daher viel Arbeit bereitet. ;-) Wir wissen ja alle warum...da Moniddooooaaaarmix hald! Gell!? Besserung wird gelobt - ich tu was die Technik hergibt - aber ich find's so cool, daß ich Euch DAS hier nicht länger vorenthalten will."

Ich auch nicht! Also dann. Haha, ausgerechnet DIESE Nummer... nämlich das für Flymoe total repräsentative, gefühlvoll dargebrachte Brüllaffenstück Rhyme of the Flymoe. Es ist eigentlich nichts als Lärm. Und, toll, ich durfte aus Nostalgiegründen auch mitkeifen. Macht drei Brüllaffen minus Orgel. Außerdem beisst sich die mediale Schlange hier ganz selbstreferentiell in den Schwanz, da Sanoj in seiner Ansage ausgiebig Werbung macht für genau jenes Rock City Archiv, in dem wir uns alle in eben diesem Moment befinden.
Zum Vergleich hier noch die in eben jener Ansage erwähnte, historische MBG-Musiksaal-Aufnahme des selben Stücks. Aus dem sehr fernen Jahr 2000 (nicht 2001).


Samstag, 5. Juli 2008

"When I say BACKNANG you say ROCK CITY"... Das Flymoe-Abschiedskonzert am 4.7.2008

Eingestellt von Florian Janner



flymoe,backnangDas gibt's doch nicht. Beziehungsweise: Flymoe gibt's nicht mehr. Womit sie nun leider endgültig ein Fall fürs Rock City Archiv geworden sind. Dass sich die Band auflösen würde war schon seit Monaten klar, aber seit dem gestrigen Abschiedskonzert der 8 grüngelben Knaben ist es endgültig und offiziell und zu spät. Richtig schlimm ist das. Immerhin haben sie der Welt aber nochmal mit links bewiesen, was für eine schweinisch geile, ultratighte und alles und jeden wegrockende Liveband sie schon immer waren. Umso unverständlicher ist's eben für uns Außenstehende, warum Flymoe denn um Himmels willen ausgerechnet jetzt aufhören müssen?!? Eine Band, die nach 8 Jahren angriffslustiger und unverbrauchter denn je daherkommt und die so offensichtlich SO geliebt wird. Sie werden ihre Gründe haben (die könnt ihr in der BKZ nachlesen), aber gestern Abend ist eben nur allzu klar geworden, dass musikalisch die frische Luft auch in 100 Jahren noch nicht draußen gewesen wäre. Und dass die Jungs nach wie vor, und selbst nach einjähriger fast vollständiger Abwesenheit noch jeden Tanzflur zum Überschwappen bringen.
Was für ein Abend. Hauen die uns doch einfach so ein fast dreistündiges Konzert und sage und schreibe 25 total durchgeschwitzte Lieder um die Ohren. Darunter seit Jahr und Tag nicht mehr gespielte, eigens wieder ausgebuddelte Perlen aus der Flymoesteinzeit wie "Rhyme Of The Flymoe", "Bacardi Feeling" (Höhö, "Weed for the Dude..."), und sogar das für immer verschollen geglaubte "High Heels"!!! Wahnsinn. Nicht mal das Star Wars-Intro, Hödels wirklich schlimmes wohltönendes Free-Jazz-Posaunensolo und die Baströckchen-Einlage haben gefehlt ("Take A Look" dagegen schon ;-p. Und "Funky Sailor"? Jungs!). Und als Novum noch der moonwalkende, am Bier solierende Disco Joe. Ach, es war großartig. Und herzzereißend. Und genau so fulminant, wie man es seit eh und je von den Funkbuben gewohnt war.
Funkrockdiscopop? Ja, klar, aber in diesem selbstgewählten Label fehlen ja mindestens noch Reggae, Ska, Dancehall, Drum und Bass und Hip und Hop. Die können nämlich alles, mann mann mann. Und (fast) alle waren da, die treuen Flymoefans der allerallerersten Stunde, die "Sanoj Abraham, tschalalalala"-Sprechchöre, Triebwerk-Baffis Merchandise-Schmetterlinge, die Kreischbojen Jessi und Michi, die Eltern, die BKZ, die Schwalbengarage... nur Inge und Paco haben gekniffen, und Sibi weilt ja leider mit guter Ausrede in Běijīng.
flymoe,backnang
Übrigens hat der gute Schmiddi, er sei gepriesen, alles mitgeschnitten. Alles. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihr an dieser Stelle in den akustischen Genuss des kompletten Flymoe-Abschiedskonzerts kommen werdet. Fotos und Filmchen vom Auftritt kommen dann auch noch, sobald sie bei mir eingetrudelt sind. Was ein Aufruf ist! Tanja!! Also dann, demnächst mehr, genau hier. Und nächstes Jahr die Flymoe-Reunion? BITTE!!!

P.S.: A propos Hödels Posaunensolo... mir wurde unter der Hand und unter Lebensgefahr für alle Beteiligten ein skandalöser Flymoe-Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2006 zugespielt. Zu hören ist eines eben jener gefürchteten Soli des DJ Funkrock di Milano. Heiligemuttergottes... doch hört selbst.

Links

Konzert-Ankündigung und Review aus der Backnanger Kreiszeitung (siehe unten).
Flymoe (noch?) bei MySpace
Noch mehr Flymoe im Rock City Archiv




Backnanger Kreiszeitung vom 03.07.2008

Einzigartiger Funkrockdiscopop

Backnang (ik) – Flymoe geben am Freitag ab 20 Uhr in den Räumen des Kleintierzüchtervereins ihr Abschiedskonzert. Wie Geschäftsführer Sanoj Abraham auf Anfrage der Backnanger Kreiszeitung wissen lässt, sind die Gründe für das Ende der Kapelle verschieden. Abraham: Zum einen lebten die Musiker in der Zwischenzeit in unterschiedlichen Städten, und die Möglichkeiten zur Probe und Konzerte zu spielen „sind sehr gering“. Zum anderen sei durch die Verpflichtungen in anderen Bands und durch berufliche Karrieren der Faktor Zeit zum Hauptproblem geworden. Trotz regelmäßigen Kontakts untereinander „und uneingeschränkter Sympathie der einzelnen Musiker, war das Ende nicht mehr abzuwenden und wurde dann einstimmig unter großer Wehmut aller Beteiligten im Frühjahr 2008 beschlossen“.

Das Gebot der Stunde heißt also: Das Konzert am Freitag so richtig genießen. Die facettenreiche Musikkapelle bedient sich aus den Musikstilen der letzten 30 Jahre: Funk, Rock, Disco und Pop wird hier vereint mit Swing, Reggae, Dancehall, Rap und Soul. Was dabei herauskommt ist kein wahlloser Stilmix, sondern stimmige Beats von qualitativer Einzigartigkeit, genannt funkrockdiscopop. Der achtköpfigen Rhythmusgruppe sind kategorische Schubladen zu klein. Die Flymoes sind mittlerweile im Alter von 23 bis 30. Die Besetzung: Funk Sinatra (Drums), Stefunque L’Amour (Bass), Dr. G (Gitarre), Disco Joe (Rhodes, Keys und Synthesizer), DJ Phunkrock (Turntables und Samples), Koschbert (Saxophon und Perkussion), Silly (Posaune, Gesang) und Roberto Funko (Gesang). Als Schülerband fanden sich die acht musikalischen Querköpfe im Jahre 2000 zusammen. Seitdem gaben sie über 200 Konzerte und überzeugten neben einer stets wachsenden Fangemeinschaft auch Musikerkollegen und Juroren mit ihrem Können. Die Folgen: Bandsupports unter anderem für Rolf Stahlhofen von den Söhnen Mannheims, Dendemann, Donots, Max Mutzke und Joachim Deutschland und die ein oder andere Trophäe in der Proberaum-Vitrine. Die Flymoes haben sich 2001 einen Sieg beim bundesweiten Nachwuchswettbewerb „New Talents“ sowie 2002 den zweiten und 2003 den vierten Platz im Süddeutschlandfinale von Emergenza, dem deutschlandweit größten Nachwuchswettbewerb, erspielt. Auch TV-Luft durften Flymoe bereits schnuppern – während eines Live-Auftritts bei VIVA Interaktiv. Nach dem Debüt-Werk „funkrockdiscopop“ 2001 folgte 2003 die Live-CD „8Live“ und 2006 die 5-Track-EP „Superstereogerät“ – im Internet über www.superstereo.de erhältlich. Was diese Jungs einzigartig macht, ist eine unvergessliche Live-Performance.



Backnanger Kreiszeitung vom 08.07.2008

"Zum letzten mal: Hallo Backnang" - Großartige Show

Backnang (Claudia Ackermann; Foto: E. Layher) – Eigentlich ein trauriges Ereignis für viele ihrer Fans: Die Backnanger Band Flymoe gibt es nicht mehr. Grabesstimmung herrschte jedoch nicht bei dem Abschiedskonzert, das die Band im Domizil des Kleintierzüchtervereins unter dem Viadukt gab. Spaß war angesagt, und das Publikum machte mit den acht Jungs noch mal so richtig Party.

"Zum letzten Mal: Hallo Backnang." Mit ihrem einzigartigen Stilmix aus Rock, Pop, Funk, Hip-Hop, Disko und Raggae und einer vor Energie strotzenden Bühnenpräsenz gaben Flymoe beim Abschiedskonzert noch mal alles. Außergewöhnlich ist nicht nur ihr Stil mit durchgehend eigenen Stücken, sondern auch die Besetzung mit Bläsern und einem DJ, der am Turntable Samples einspielt. Die Sänger Sanoj Abraham und Simon Walter verstehen es, mit ihrer Bühnenshow das Publikum mitzureißen, und so ließen die ersten Tänzer nicht lange auf sich warten. Die anderen konnten zumindest nicht umhin, zum Takt mit den Hüften zu wippen. Musik, die in die Beine geht. Angefangen hatte alles beim Bandfestival des Max-Born-Gymnasiums im Jahr 2000. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Schülern und Freunden hatte als Band seinen ersten Auftritt. Mit nur zwei Stücken bestritten sie damals das einstündige Konzert, der Rest war improvisiert. Dass sich bei Flymoe dieser einzigartige Stilmix entwickelte, war nicht beabsichtigt. Es ergab sich so, weil alle Bandmitglieder aus ganz verschiedenen Stilrichtungen kommen. „Wir haben einfach Musik gemacht, wie wir Lust hatten, ohne musikalische Einschränkungen“, beschreibt es Sänger Sanoj Abraham. Die Reaktion des Publikums gab ihnen Recht. Schweren Herzens haben sich die Bandmitglieder entschlossen aufzuhören. DJ Philip Fischer geht wegen seines Studiums nach Hamburg. Schlagzeuger Philipp Wiesmann und Saxofonist Stefan Koschitzki sind Berufsmusiker und spielen in verschiedenen Bands. Da sind die Wochenenden meist mit Konzerten ausgebucht. Sanoj Abraham ist Sänger bei der Band Die dicken Kinder, bei der auch Bassist Stefan Geiss mitspielt. Die weiteren Bandmitglieder sind Marc Gonsior, Gitarre, und Jochen Bomm, Keyboard. Schon einmal hatten sie eine Zwangspause eingelegt, weil Simon Walter (Gesang und Posaune) wegen seines Studiums ein Jahr in Südafrika war. Und wenn die grünen Männchen auf der Bühne zu Hip-Hop wie Gummibälle auf- und abspringen, dann hüpft das Publikum im ganzen Saal mit. Ausgelassene Stimmung beim Abschiedskonzert. Nur ein kleines bisschen Wehmut kam bei Bandleader Abraham doch auf: „Wenn man euch da unten so sieht, könnte man grad weitermachen.“


Donnerstag, 10. April 2008

No Host "Persönlichkeitzhurra" Tape 1993

Eingestellt von Florian Janner



Heissa, hoppsa, nach Ryblabur nun das zweite von zwei im Jahr 1993 veröffentlichten No Host-Tapes. Dieses mal mit zwei Coverversionen und drei Stücken, die in anderen Versionen schon auf dem ersten Demo drauf waren. Aufgenommen wurde das Ganze wieder in den bezaubernden Schöntaler Landluftstudios, und zwar mit Julius Hader an den Knöpfchen und Reglern. Juless sitzt heutzutage im fernen China, an einem Rechner ohne Umlaute, verkauft Akkordeonknöpfe (oder Autos?) und erinnert sich:

"An die Insider: Analtortur auf der Reeperbahn. (...) Zu diesen Aufnahmen faellt mir ein:
            • Schoental, graue Maus-Wetter
            • Tascam 4-Spur, Fostex 812 Mixer
            • alles in einem Take aufgenommen bis auf Habis Soli, die machten wir bei mir im Zimmer separat
            • die Maedels als Backgroundsaengerinnen im Lied von 'Telephone'
            • noHost-Aufkleber an jedem Strommast, Auto, Wartehaus, Bahnhofsklo, Fixerstube
Habe dann 3 oder 4 Jahre spaeter bei meiner Nachmusterung den guten Habi in Heilbronn getroffen. Koestlich amuesiert. Die originalen Tapes zu den Aufnahmen habe ich leider nicht mehr (muessten 3 Stueck gewesen sein), der vergleichbar bessere Sound lag an Jo Roths Shure88-Mikros, welche er mir zur Verfuegung gestellt hat. Persoenliche Anmerkung: definitiv mein Lieblingstape des Jahres."

Na dann, ein Dankäschän an Yu-Less und eins an Gonso, der auch diese mp3s didschital abgecheckt hat.






Seite A

  1. Cocky Cockroach [ Haben Rändfull Roodle später mal gecovert. Aufnahme kommt noch. ]
  2. Trecknoc [ Rückwärts lesen ]
  3. Hey Girl [ Hier die Version vom ersten Demo ]
  4. Lied [ Schweinkram! Hehe. Auch dieses Stück war schon auf dem Ryblabur-Demo. Hier zu hören. ]
  5. Dead John Fuck You [ Yeah. Mein Favorit. Fazens Effektbass, großartig. ]
Seite B
  1. Billy The Runaway
  2. Telefonapparillo [ Im Original von der wunderbar tollen französischen Band Téléphone. Mit der Alexis uns alle damals ganz gehörig angefixt hat. Im Original heisst das Lied "Ça (c'est vraiment toi)" ]
  3. Run [ Hier die Version vom alten Tape ]
  4. Tell Me What You Hear [ Ja, genau, ein Beatles-Zitat! ("Tell Me What You See") Hallo Pink Floyd. ]
  5. Lisa Smith's Daydream [ Noch ne Coverversion ("California Dreaming"). Und gleich nochmal ne Beatles-Anspielung ("Lucy In The Sky With Diamonds"). Und, haha, zum Schluss mal wieder der "Meine Quelle"-Running Gag, wie bei Times Of Changes ]
  6. Try Again!




Die Band:
  • Julius Hader - Aufnahme. Damals bei der total campen Schlager-Dance-Sensation IPfBO.

All songs written by Ryblabur and No Host.
Recorded at Landluft-Studios Schöntal.









Dienstag, 19. Februar 2008

Flymoe - Unveröffentlichte Aufnahmen 2000-2003

Eingestellt von Florian Janner



Ich will das noch nicht so ganz wahrhaben, aber... "Nun isses raus: Wir hören auf." Nach 8 1/2 Jahren und hunderten von Konzerten wird also irgendwann in diesem Sommer Schluss sein mit Flymoe. Das ist ganz schön traurig. Das geht so nicht, Jungs! :( Die fulminanteste, most entertaining Liveband hierzulande will abtreten? Neiiin!! Warum können stattdessen nicht einfach all die schlechten Bands aufhören? Die Welt ist schlecht.

Zu Flymoe gibt es natürlich ne ganz gewaltige Menge zu sagen, aber dazu ein andermal mehr. Um die Buben nochmal gehörig abzufeiern, gibts jetzt erstmal nen ganzen Schwung bislang Ungehörtes von dieser überaus feinen Combo (und ein paar Bandfotos). Und zwar Sachen aus der Phase, in der ich noch mit dabei war, zwischen 2000 und 2004. In der Zeit sind 2 offizielle CDs entstanden, "Funkrockdiscopop" im Jahre 2001, die stell ich demnächst auch noch hier rein, sowie die Live-CD "8 Live" von 2003 - letztere könnt ihr nach wie vor bei der Band kaufen (weswegen es hier im Blog auch nichts davon zu hören geben wird).

myspace.com/flymoe





Zunächst mal eine kleine Weltpremiere, nämlich 4 Stücke, die nie die 4 Wände der diversen Proberäume verlassen haben und in all den Jahren niemals nie live gespielt wurden:
  • I Don't Wanna See - "Oh na na na!!" Hihi.. Mal wieder so ein Ausflug in Reggaegefilde. Proberaumaufnahme von 2002. Als Vorbereitung zur Live-CD-Aufnahme hatten wir damals das komplette Programm in Jo Roths Gartenstraßenproberaum aufgenommen. Dieses Stück schwirrte irgendwie immer herum, aber leider haben wirs dann doch nie live gespielt. Ich möchte wichtigtuerisch anmerken, dass der Refrain von mir stammt.
  • Pretty Girls - Das muss 2003 gewesen sein. Gonso hat mir erst kürzlich diese Aufnahme gezeigt (Danke für die mp3, Alter!), an die ich mich beim allerbesten Willen nicht mehr erinnern konnte. Ich hätte nicht mal erkannt, dass ich da überhaupt mitgespielt habe. Tss. Großartiges Stück. Sehr sehr geile funky Schweinegitarre.
  • Crazy Fickpisse - Sommer 2001, live im Proberaum, noch ohne Jochen. Sicher das längste und vertrackteste (daher auch der Arbeitstitel :) Flymoe-Stück ever. Das Strophenriff ist bei Gonsos alter Death Metal-Band Bloodbath geklaut, harr harr, vom Stück Suffer From Pain nämlich (Teufel auch, DAS waren noch Liedertitel!), wo das Riff bei 3:09 Minuten auftaucht.
  • 6 Achtel - 2001, live im Proberaum, auch dies noch ohne Jochen. Die Idee zum Stück ist von mir, habe das dann Jahre später bei Pan Mono untergebracht als Part II ("Lullaby For The City") unseres megalomanen 25minütigen Opus Magnum (ab Minute 4).




Und noch ne Premiere. Die nächsten paar Stücke haben wir zwar regelmäßig live gespielt, aber nie auf CD veröffentlicht. Bittesehr:
  • Game - 2002 in Jo Roths Proberaum aufgenommen (siehe oben). Ha, auch diese Riffs sind auf dem Mist des Herrn Phunkphrish gewachsen.
  • Wonderland - Auch dies 2002 in Jo Roths Proberaum aufgenommen (siehe oben).
  • Gravity - Weihnachten 2002 aufwändigst in den Bauer Studios Ludwigsburg aufgenommen, wo Manul damals gearbeitet hatte. Mp3 kommt noch, sorry.
  • Rhyme Of The Flymoe - !!!!!! Ist das geil oder ist das der Hammer? Arrrr!! Im Juli 2000 im MBG-Musiksaal noch ohne Jochen und mit Hilfe der Bäume auf Band gebannt. Die anderen Tracks von dieser allerallerersten Flymoe-Aufnahme-Session sind leider ZU schlimm, echt, oh Mann, die dürfen wirklich niiiiemals an die Öffentlichkeit gelangen (Katha, tu's nicht... ;)




Besetzung bis Anfang 2004
  • Sanoj Abraham / Roberto Funko - Gesang, Akkordeon. Früher mit Simon bei Rapid Punch und Gast bei Typhus.
  • Jochen Bomm / Disco Joe - Rhodes, Keyboard. Ganz früher bei No Host, dann mit Funkfrisch bei Milhouse.
  • Philip Fischer / DJ Funkrock di Milano - Turntables, Sequencer. Früher beim Reimlabor.
  • Marc Gonsior / Lady Funkenstein / Funk Zappa / Dr. G. - Gitarre. Früher mit Funkfrisch bei Polyticks, Spit und, für einen Auftritt, bei Rändfull Roodle.
  • Florian Janner / Funkfrisch Auf Den Tisch - Bass, Backgroundgesang. Zur Vergangenheit siehe Jochen und Gonso.
  • Sebastian Sinn / C.B. Funk - Sex-o-phon
  • Simon Walter / Funk Farian - Gesang, Posaune. Früher mit Sanoj bei Rapid Punch sowie diverse Vocals bei Janis Band Typhus.
  • Jan-Philip Wiesmann / Funk Sinatra - Schlagzeug, Percussion, Trompete. Früher bei Blue, dann Typhus.




Ende 2002 im cje, vor der CD-Aufnahme : Stalin, Trotzki, Dalì, Diamanten-Joe und Rabbi Silly Silbermann.

Yeah! Fans in Langenau mit selbstgemachten Flymoe-Shirts!


Hell Yeah. 2003


2001 in Stuggi, Skatepark unterm kleinen Schlossplatz. Tja, der ist mittlerweile auch hinüber.


Irchendwo im Fränggischen. Finden sie die 2 Metal-Shirts in diesem Bild.


2002









Montag, 14. Januar 2008

No Host "Ryblabur" Tape 1993

Eingestellt von Florian Janner



Das erste von zwei veröffentlichten No Host-Tapes aus dem Jahr 1993. Was soll ich sagen... die Helden meiner Jugend. Oder sowas in der Art. Was hab ich diese Band geliebt. Ich kann das alles heute noch mitsingen. Doch, No Host waren sensationell gut und sehr sehr catchy... allein das Bandlogo aus dem Hause Bomm ist schon ein Geniestreich, als Aufkleber (hat noch jemand einen?) war es in Backnang ne ganze Weile lang allgegenwärtig, insbesondere auf PKWs.

No Host hatten damals eine ganze Menge überaus treue Fans und haben relativ häufig Konzerte gegeben im Großraum Backnang, oft mit denselben Vorbands (z.B. mit Naughty Bishops und meiner ersten Band Polyticks). Unvergessen ist die Annonayfahrt '94 - aber zu den Annonay-Ausflügen muss es hier irgendwann mal nen eigenen Post geben, das war zu gut...

Die Musik? Superübereingängiger Stromgitarrenpop mit wirklich allerfeinsten Melodien, viel WahWah und allerhand anderen Effekten auf der Gitarre, Keyboards (sowas gabs damals sonst höchstens noch bei IPfBO), mehrstimmigem Gesang und ganz gelegentlichem Ska-Einschlag. Musikhistoriker werden No Host dereinst ganz sicher nicht nur zugestehen, eine der wenigen Backnanger POPcombos gewesen zu sein (neben überwiegend Hardcore- und Metalbands) - sondern auch, die - ähem - große Traditionslinie Schöntaler Bands begründet zu haben... Geprobt wurde nämlich auf dem Land, in den schier unglaublich idyllisch gelegenen, winzig kleinen Unterschöntaler Landluftstudios. D.h., bei Alexis hinterm Haus im umgebauten Kuh- oder Schweinestall... Dieser Proberaum wurde im Lauf der Zeit noch ganz schön wichtig und ein Zuhause für viele viele weitere Bänds und Projekte, u.a. Galanga, Milhouse, Rändfull Roodle, The Speed Rokkets und für kurze Zeit sogar mal Totenmond. Wenn mich nicht alles täuscht wird der Proberaum sogar immer noch genutzt? Jawohl, wird er.. Danke für die Info, Dom. Blutdersommer und Never Back Down proben jetzt da drin.

Wie hat mich das beeindruckt damals: da waren 5 Jungs, in meinem Alter, die zusammen ne BAND hatten! Wow, so was wie, wie... die Beatles: eine richtige B A N D!! Mit Konzerten, und eigenen Liedern, und richtigen Fans, und, und.. *gasp* !! ... und nachdem ich mich bis zu dem Zeitpunkt schon seit Jahren in Musik förmlich verkrochen hatte, wars auf einmal völlig klar: ich muss sowas auch machen... Musik nicht nur konsumieren, sondern selbst welche machen... yesss....
Ausserdem war ich sowas von geschockt und ungläubig und glücklich als sich herausstellte, dass Habby, der Gitarrist, mindestens genauso fanatischer Beatles-Verehrer war wie ich und A Day In The Life kaum trockenen Auges anhören konnte...
Ich weiss auch noch ganz genau, wann und wo ich das Ryblabur-Tape erstanden hab: '93 bei einem No Host-Auftritt im cje Steinbach, ich hab beim Amps-schleppen geholfen, Topse H. hat mich an dem Abend Angie E. vorgestellt, mit der ich dann kurz darauf zu
meinem allerallerersten großen Konzert gegangen bin, Bad Religion im LKA Stuttgart... und so weiter, ist auch egal jetzt, aber das nur als Beispiel, wie verwoben diese Band mit meinem Lebenslauf ist. (Ja doch, dieser ganze Blog ist eine haarsträubend subjektive Angelegenheit.) Mit Fabian und Jochen war ich dann später, nachdem sich No Host und meine damalige Band 1996 aufgelöst hatten (das Denkwürdige MBG-Bandfestival 1996...), bei Milhouse, und mit Jochen noch viel später bei Flymoe.
Gonso, vielen Dank für die mp3s!!





Seite A
  1. Run
  2. Times Of Changes [ Haha! "Meine Quelle.." ]
  3. Hey Girl
  4. Stop Trying
  5. Golden Skies [ Hihi, super Intro: WahWahGitarre vs. WahWahBass! ]
Seite B
  1. Lied
  2. Attentat Auf Eine Ameise [ "Friedhelm wurde hochgesprengt, er hätte fast gesiegt..." ]
  3. 30. Mai
  4. Aids
  5. Digging The Garden [ "Hey you, do you think it's right, to dig the garden every day and every night..." ]
  6. Good Night [ Eigentlich ein ganz überirdisch schönes Stück, aber wer hat HIER bitte die 2. Stimme gesungen...? AU! ]




Die Band:
All songs written by Ryblabur.
Recorded at Landluft-Studios Schöntal.