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Dienstag, 26. November 2019
Roh vs. Rock City - SULO '97
Eingestellt von Florian JannerDas Internet vergisst nichts - schon gar nicht den legendären Mülltonnenwurf vom 29. Juni 1997 gegen Lukas Hilbert von Roh, ausgeführt durch einen damals wie heute illustren Protagonisten der Backnanger Bandszene.
Diese Art Publikumsbeteiligung mag musikalisch zwar ungerechtfertigt gewesen sein - Rohs 1997er Album "Wie krieg ich die Zeit bis zu meiner Beerdigung noch rum" halte ich immer noch für eines der besten deutschsprachigen Stromgitarren-Alben überhaupt -, vor dem Hintergrund des späteren Mainstream-Werdegangs Hilberts, nachzulesen bei Wikipedia (Oli.P, Big Brother, Popstars, Vanessa Mai, etc.), erfüllt sie einen aber doch mit einer gewissen Genugtuung.
Zur Juzebühne beim Backnanger Straßenfest 1997 siehe auch Bloodbath.
Samstag, 16. Mai 2009
Bagdad Beat Ministers - Update: Bilder vom Straßenfest 2000!
Eingestellt von Florian Janner"Liebe Freunde des schlechten Geschmacks,
ich habe euch etwas mitgebracht. SENSATIONELL!!! Es sind Fotos des legendären Bagdad-Beat-Ministers Auftritts aus dem Jahre 2000 aufgetaucht. Geschossen worden sind sie von Daniel Wiesmann, welcher sie mir schon vor Jahren gegeben hatte. Ich habs nur vergessen gehabt und kürzlich beim Gruschteln entdeckt. SENSATIONELL!!!
Es werden sich bestimmt noch ein paar andere Raritäten finden...
Viel Spaß beim Kaputtlachen!
Grins und Grunz
Euer Manul"
PS - Die Bilder findet ihr hiiier.
ich habe euch etwas mitgebracht. SENSATIONELL!!! Es sind Fotos des legendären Bagdad-Beat-Ministers Auftritts aus dem Jahre 2000 aufgetaucht. Geschossen worden sind sie von Daniel Wiesmann, welcher sie mir schon vor Jahren gegeben hatte. Ich habs nur vergessen gehabt und kürzlich beim Gruschteln entdeckt. SENSATIONELL!!!
Es werden sich bestimmt noch ein paar andere Raritäten finden...
Viel Spaß beim Kaputtlachen!
Grins und Grunz
Euer Manul"
PS - Die Bilder findet ihr hiiier.
Stichworte: 2000, Bagdad Beat Ministers, Daniel Wiesmann, Manuel Michalski, Straßenfest
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Mittwoch, 11. Februar 2009
High Tension - Backnanger Rockmusik der ersten Stunde
Eingestellt von Chap"Get Off Of My Cloud" von den Rolling Stones sollte meine erste Singleschallplatte werden. Das war 1965 im Sommer. Also fuhr ich mit dem Fahrrad von Sachsenweiler nach Backnang zum Burgel in der Nähe des Rathauses. Es gab dort eine Theke mit 4 oder 5 Kopfhörern, wo man seine Favoriten vorhören konnte. Die Hörer steckten einzeln in entsprechenden Löchern in der Theke. Von dort zog man diese hoch an die Ohren und lauschte dem, was der Verkäufer, natürlich von Hand, auf die Plattenteller legte. Meine Wunschplatte war tatsächlich da und ich erwarb das gute Stück für DM 4,--. Zuhause angekommen, legte ich meine Erwerbung auf und lauschte voll gespannter Erwartung dem anfänglichen Knistern. Alsbald tönte es aus dem Radiolautsprecher (Stereo gab es zwar schon, aber nicht bei uns zuhause). Doch was da raus kam, waren nicht die Rolling Stones, sondern irgendeine Blaskapelle. Entsetzt schwang ich mich auf meinen Drahtesel und zischte wieder nach Backnang, um meiner Entrüstung Ausdruck zu verleihen und den Austausch des Musikträgers zu verlangen. Der Verkäufer war einsichtig, jedoch war kein weiteres Exemplar dieser Aufnahme vorrätig. Ich wollte aber nicht ohne "Beute" heim fahren. So kam es, dass meine erste Single "Yesterday Man" von Chris Andrews war. Meine nächsten Käufe waren Barbara Ann von den Beach Boys, Hold Tight von Dave Dee & Co. und Paperback Writer von den Beatles.
Es muss wohl Anfang 1968 gewesen sein als ich Interesse am Schlagzeug spielen entwickelte. Maßgeblich beteiligt war mein Vetter Gerd, der selbst schon in der Band "(Name entfallen)" mitspielte und mir die allerersten Grundlagen beibrachte. Zunächst auf Sitzkissen und Polstermöbel probierte ich mit den Größen der Drummerwelt mitzutrommeln. Es machte Spaß und so war ich sehr interessiert als sich in meiner Schulklasse einige Kameraden zu einer Band formierten. Mein Problem war: ohne Schlagzeug keine Band. Das einzige Drumset, welches in Backnang erschwinglich war, sollte DM 350,-- kosten. Es war ein lausiges Teil, bei dem als Resonanzfelle Papier eingespannt war. Es gab aber nichts Besseres, also verdingte ich mich im Sommer 1968 als Ferienjobber bei AEG-Telefunken und schaffte es tatsächlich, das Geld in 4-wöchiger Knochenarbeitzu beschaffen (Stundenlohn ca. 2 DM).
Nach den Sommerferien ging es los mit den Proben. High Tension bestand anfänglich aus Dieter "Steppi" Müller -Bass, Herbert "Jungi" Junginger -Keyboards, Gitarre-Günter Eckert -Gitarre, Gesang-Reinhard "Chap" Kobald -Drums.
Einige Wochen später kam hinzu Winfried "Winni" Stahl -Gitarre, Gesang.
Unser Proberaum war im Keller von Jungingers Haus in der Kirschengasse 40 in BK-Steinbach. Wir genossen die intensive beinahe mütterliche Zuwendung von Jungis Mama. Regelmäßig wurden Kuchen und andere Leckereien gereicht. Zum benachbarten Mostkeller hatten wir uneingeschränkten Zutritt. Nur in ganz wenigen Fällen gab es Beanstandungen hinsichtlich der Lautstärke. Wir fühlten uns immer wohl in Jungingers Haus. (Der Clou: Selbst nach dem Ende von HT, als aus den Überresten von HT die Nachfolgeband Dactylus entstand, konnten wir in diesem Haus bleiben, obwohl Jungi gar nicht mehr dabei war. Das nenne ich großzügig.)
Die Instrumente und das übrige Equipment von HT waren sehr einfach und zum Teil selbst gebaut. Steppi Müller hatte Ahnung von Elektronik und lötete Verstärker und Lautsprecherboxen zusammen. Seine Glanzstücke waren Imitate von Marshall-Gitarrenverstärkern und die gigantische Allzweck-Lautsprecherbox mit den Ausmaßen und dem Gewicht eines amerikanischen Kühlschrankes. Die Box wurde von vielerlei Quellen angesteuert, deshalb war der Verlust an Transparenz nicht zu überhören. Jungis Orgel hatte damals die Angewohnheit, 2 Stunden nach dem Einschalten die Tonhöhe ständig zu verändern, was dem einem harmonischen Klangbild im Zusammenspiel mit den Gitarren abträglich war. Erst nach 2-3 Stunden hatte sich das Tasteninstrument auf eine Tonhöhe festgelegt und man konnte damit beginnen, andere Instrumente danach zu stimmen. Mama Junginger hatte also die Aufgabe, die Orgel samstags um ca. 11 Uhr einzuschalten, damit wir dann um 14 Uhr gleich loslegen konnten.
War unser Repertoire anfänglich eher rockig und bluesig, so lag das primär an Günter. Er brachte Stücke mit in die Probe, die er zuhause vorbereitet hatte, darunter Songs von Cream, John Mayall und Free. Wir wagten es sogar, Songs zu spielen, die selbst heute äußerst selten nachgespielt werden, wie In-A-Gadda-Da-Vida von Iron Butterfly oder "You Keep Me Hanging On" von Velvet Underground.
Mit dem Eintritt von Winni wurde unser Gesangspotential deutlich verbessert. Winnis und Günters Stimmen harmonierten gut und so konnten wir nun Songs mit anspruchsvolleren Gesangsparts probieren wie "Nights In White Satin". Winni gelang es sogar "Into The Fire" von Deep Purple zu singen, wenn auch hörbar am Limit. Auch Partysongs wie "La Bamba" von Richie Valens gehörten bald zu den Standards von High Tension. Die meisten Titel in unserem Repertoire stammten von Creedence Clearwater Revival (CCR). Proud Mary, Who'll Stop The Rain, Green River, Down On The Corner, Suzie Q. waren die bekanntesten. Ein Highlight zu Beginn von HT war "Apache" (Shadows) mit Jungi an der Sologitarre. Aber auch Jungis Orgelspiel bei "A Whiter Shade Of Pale" (Procol Harum) war und ist heute noch hörenswert.
Im Januar 1969 war es dann so weit: Es gab den ersten Gig (damals hieß das "Auftritt") im Gymnasium Backnang (damals das einzige Gymnasium in Backnang und deshalb ohne "Max-Born") anlässlich eines "Tanztees". Der Tanztee war eine unregelmäßige schulische Veranstaltung im Gymnasium Backnang, die heute unter dem Begriff "Disco" ablaufen würde. Der Ort des Geschehens war der "Projex" (Projektionssaal). Die Resonanz im Publikum eher verhalten. Das hatte wohl 2 Gründe: 1. Was war das für Musik, die da gespielt wurde? 2. Egal, was das für Musik war, die Darbietung war grausam. Also wieder zurück in den Probekeller und üben!
Im Laufe der nächsten 2 1/2 Jahre hatte HT 35 Gigs. Die meisten davon in Kasernen des amerikanischen Militärs. 1970 spielten wir dort monatelang 1 x pro Woche. Manchmal auch 2 mal (freitags und samstags). Damals war Samstag Schultag und es war immer spannend, sich selbst zu beobachten, wie man den Unterricht als Außenstehender überlebt, weil man erst um 3 Uhr im Bett lag. Die Zeit war zwar ziemlich stressig, aber durch die Vielzahl der Gigs in den Ami-Clubs kam ordentlich Geld in die Kasse. So konnte ich den Kredit für das Ludwig-Drum-Set (2000 Mark), welches ich im Sommer 1969 gekauft hatte, recht schnell zurückzahlen. Auch sorgten die vielen Gigs für den Feinschliff sowohl im Sound als auch bei der Spieltechnik.
Es gibt eine Vielzahl von Tondokumenten von den Proben im Keller und einigen Auftritten. Steppi Müller hat diese feinsäuberlich archiviert und mir anlässlich meines 50. Geburtstages einige CDs zusammengestellt. Ein paar davon sollen hier auch zugänglich gemacht werden. Es sind "einfache" Aufnahmen dabei, die auch so klingen (Kassettenrekorder mit Mikrofon auf irgendeinem Tisch im Saal, z.B. der Auftritt in der Handelsschule Seminar), aber dennoch einen Eindruck von der Atmosphäre vermitteln. Und es gibt wirklich gelungene Mitschnitte, die zeigen, dass diese Truppe gut harmonierte, in der aber auch noch viel Potential steckte. Leider kam für HT im Juni 1971 nach dem Auftritt beim 1. Backnanger Straßenfest das Aus. Jungi und Winni gingen zum Wehrdienst bzw. studieren.
Die übrigen Musiker von HT kamen allesamt in anderen Formationen unter. Auch Jungi und Winni kehrten bald darauf wieder in die Backnanger Musikszene zurück. Aber das ist eine andere Geschichte.
Stichworte: 1968, 1969, 1970, 1971, Dieter Müller, Günter Eckert, Herbert Junginger, High Tension, MBG, Reinhard Kobald, Straßenfest, The Craic, Winfried Stahl
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Montag, 25. Februar 2008
Bloodbath "Intravenious Zymoses" Tape 1993
Eingestellt von Florian Janner
Und ja, ich weiß, richtig wäre "intravenous" gewesen, aber so wollten es die Herren Todesmetaller damals eben auf's Demo geschrieben haben.
Weiter unten bei den Kommentaren findet ihr noch diverse Insider-Infos von unschätzbarem Wert, bzw. von Juless.
UPDATE 2019: Hier der Artikel zu diesem Tape Im neuen Backnang Rock City Wiki!
UPDATE 2019: Hier der Artikel zu diesem Tape Im neuen Backnang Rock City Wiki!
Aufnahmen
Seite 1
Seite 2
- Decomposed Existence
- Suffer From Pain [ siehe Flymoes "Crazy Fickpisse" ]
- To Love And To Die
Zu den Aufnahmen hier ein paar Anmerkungen des großen Julson (siehe Kommentare):
"Hab das originale Master auf Dolby-X (hehe!) irgendwo in Alt-Steinbach rumschimmeln. Viel Spass beim Auffinden :("
"Dolby-X war eine Rauschunterdrueckung. Hoert man ja bei Bladbeffs Demo! Alles wird durch Rausch unterdrueckt. An die Aufnahmen kann ich mich erinnern... muesste im Bruedener Oberland gewesen sein, evtl. Weissach? Bei irgendwems daheim in der Garage oder Werkstatt. Till weiss es bestimmt noch. Und wer von Rumpelsound spricht, sollte bitte bedenken: das Aufnahmeteil war das bekannte Fostex (ich hoere einige Seufzer - aaaah Fostex....) und das ganze Set wurde mit 3 Mikros am Drum, Line-Out an Gitarren und Robbes Bass auf 8 Kanaele trocken und live auf 2 Kanaele aufgenommen. Ohne Tills Gegrunze. Und hier blitzt die eigentliche Klasse von Bloodbath auf. Kein Witz! Die Lieder wurden in einem Wisch aufgenommen, ich glaube sogar an einem Tag! Wenn mein tripgebeuteltes Hirn mich nicht fuckt, meine ich mich zu entsinnen, dass:
- es zwei Versionen von "Suffer from Pain" gab
- wir bei Tuke daheim von einer Klassik-CD die "Carmina Burana" ("Oh, Luna!") an den Anfang von "Intravenous" gepatcht haben
Besetzung
Till Hoffmann - Vocals. Zuvor bei Vandalism Increases. Damals außerdem, zusammen mit Juhless, Gesang bei der 2-Mann-Dance-Sensation IPfBO.
Andreas "Randy" Zügel - Gitarre
Dirk "Tuke" Ertelt - Gitarre. Vorher Vandalism Increases, später bei Trigger 45, heute Dust And Bones.
Robert "Robbe" Lutz - Bass. Damals außerdem Gesang bei Polyticks, später Bass bei Mofa.
Iannis "Janni" Zois - Drums. Vorher ebenfalls bei Vandalism Increases.
Außerdem:
Julius "Long Don Julson" Hader (Zuvor bei Vandalism Increases, damals mit Till bei IPfBO, früher Bassist bei Bloodbath, später Bass bei Captain FatX) und Lars "Larson" Richter (damals Gesang bei Soar Beyond) - Aufnahme
Rouven "Ruwen" Lehmann - Cover. Später Gitarre bei Spit (mit Gonso und mir) und Manus Mortis, heute Tätowierer bei Dalügge in Fornsbach (immer noch??).
Fotos
Bloodbath beim Abifest am 7.6.1997 in der Murrhardter Froschgrube. Damals bereits in neuer Besetzung mit Gonso an der Klampfe. Danke an Till Hoffmann für die Bilder!


Blattbeff am 29.6.1997 beim Backnanger Straßenfest. Der letzte Auftritt, wenn mich nicht alles täuscht. Auch diese Bilder sind von Till.
1997 war das Straßenfest der ungebetenen Publikumsbeteiligungen - Senfs Mülltonnenattacke gegen Lukas Hilbert, und hier Toto Schulz mit Plastikklampfe:


Das Publikum, ein veritables Who Is Who - v.l.n.r. Schniddl (Bagdad Beat Ministers), Corre (Flying Whores), Christoph (No Host), Stiefel (Naughty Bishops), weiter rechts der Jägi-Moon mit Hansapils (Polyticks mit dem Verfasser dieser Zeilen, acht Jahre später dito Mañana und Breschdleng), ganz rechts Kai (Trigger 45):
Auf dem folgenden Klassenfoto von 1994: 3/5 Bloodbath sowie die anderen Bands, die damals in Gonsos Keller probten. Darüber (über die "Proberaumgemeinschaft") gab es sogar einen Bericht im Streetrunner, der Jugendbeilage der Backnanger Kreiszeitung. Irgendwo muss ich den Bericht noch haben, werde mal danach suchen. Geschossen hat das Bild Gonsos Vater, wir stehen vor den Altglascontainern auf dem Matthäuskirchenparkplatz, bei Gonso um die Ecke.
In der oberen Reihe, v.l.n.r.: Gege (Shrapnel), Robbe (Bloodbath, Polyticks), Till (Bloodbath).
Unten, v.l.n.r.: ein mir unbekannter Mensch, wahrscheinlich ooch bei Shrapnel?, Moon mit seinem Magic Colours Pulli (Polyticks), Gonso (Polyticks), Armin Wilz (Shrapnel), Tuke (Bloodbath), Olli (Polyticks), ich (Polyticks), unbekannte Frau mit absurdem Kragen, die zum Altglaswegbringen angetuckert kam und dann mit aufs Bild wollte.
Finden Sie die zwei Napalm Death-Merchandise-Artikel in diesem Bild.
Bloodbath mit Syringe und Soar Beyond im Juze Bk an einem 21. Januar - 1994? 1995? "Accept All Areas", statt "Access All Areas", haha.
Und dann war da noch dieser Event:
Robbe und Andi 1994 im feinen Zwirn beim Juze-Mitgliederabend. Das Bild stammt aus Frank Bacherts Nachlass.
[Bilder folgen...]
Dienstag, 12. Februar 2008
Noses Of Bergerac (Live beim Weissach Open Air 1991) - Die Bolle & Rüdi Saga, pt. 2
Eingestellt von Florian JannerDer spitzenmäßige Name hat übrigens was zu tun mit den angeblich übermäßig ausgebildeten Gesichtserkern aller Bandmitglieder... Hehe.
So, das Wort hat jedenfalls Herr Wolf:
"Wen oder was man nicht alles damals so in Backnangs In-Disse "Living" beim Versuch sich abzuschießen kennenlernte...
So auch die Herren L. B. W., die auf einen gewissen "Fraggle" gestoßen sind. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Tür auf, Dichtheimer rein, zwangsweise an der Tanzfläche vorbei und dann niedergepogt von einem leichtbekleideten Herrn mit Weltrekord-Iro. Da die Buben einen Sänger suchten und der Sorgo-Besen vorgab, schon mal in einer Band Namens "Stronze" gebellt zu haben, wurde der Feger so dermaßen schanghait, dass er erst Jahre später aus seinem Jackierausch erwachte. Unterdessen brachte man dem Herrn in abendlangen Sitzungen Englisch bei, damit der Gute auch ein paar Texte schreiben konnte.
Das erste mal öffentlich geprobt wurde im Juze Backnang als selbstaufgedrängter Lückenfüller bei nem Dritte Szene Konzert. Um das Fest zu krönen, entleerte Daniel seinen Mageninhalt über die Kabel von Tucke und spielte alle an die Wand.
Der legendärste Auftritt war wohl beim Weissach Open Air. Die Ansagen von Fraggle hörten sich zu 99% so an: "Kommt doch nach vorne, ihr Arschlöcher..."
N.O.B. endete mit einem Auftritt am Straßenfest-Montag-Nachmittag (Schülernachmittag), bei dem alle dermaßen besoffen waren, dass z.B. der Herr Länge von der Bühne fiel."
Rüdi, vielen Dank für Text & Bild & mp3s!! Das Foto ist natürlich beim Straßenfest entstanden (unvergessen: die Herren Todespunker Lutz und Rauert bei eben jenem Auftritt vor der Bühne bei manischer fist banging action), die Aufnahmen sind alle vom Weissach Open Air 1991 ...
- World
- So young so wild [ Hahaha, die Ansage... ! "Seid ihr alle herkomma um dahenda zu saufe und da nahzuhocka und nix zu macha odder was? ... Mann hey, kommet mal a bissle här! Ihr verstandet ja gar nix da henda henda henda... was seid ihr für a volk? Volk Volk Volk..."]
- Der Baum
Besetzung...
- Roberto Garcia - Stimme. Vorher, zumindest der Legende nach, Sänger bei Stronze (gabs die denn wirklich? Der Bandname ist ja jedenfalls zu gut), Später Bass bei Totenmond und Dust and Bones.
- Martin Länge - Bass. Vorher beim 14. Aufguss.
- Daniel Bolliger - Gitarre. Vorher 14. Aufguss. Danach Hush Underground und The Foam.
- Rüdiger Wolf - Drums. Siehe Daniel: Vorher ebenfalls 14. Aufguss. Danach Hush Underground und The Foam. Heute Breschdleng.
Hier der Artikel übers Weissach Open Air am Bize aus der Backnanger Kreiszeitung vom 5.6.1991 (zum Vergrößern aufs Bild klicken). Mit dabei waren außer den Noses Of Bergerac noch Igor, Vandalism Increases, Quantum Leap, Waskoschdrmoschd, Fuse und Troubadix. Vielen Dank an Till Hoffmann für den Artikel, subbr Sach!
Das Bild vom Straßenfest nochmal in groß. Richtet euer Augenmerk mal diskret auf Daniels, ähm, sagen wir: ausgefallene Hose. Mon dieu.
Wie die Hosen, so die Haare, hihi.. hier noch, völlig unzusammenhängend, aber in etwa aus der selben Zeit, der Herr Dauerwolf bei irgendeiner Juze-Festivität. Von wegen "es gibt zum Glück keine Bilder"...
Sänger Fraggle 1991 beim Zubereiten des gefürchteten, unbesiegbar machenden Juze-Glühschnapses. Auch diese Bilder sind mal wieder von der Juze-Bilder-CD mit Frank Bacherts Nachlass.
Senf, ein gewisser Martin (Martin Länge?), und Fraggle im Juze (1991?)
Dienstag, 5. Februar 2008
Mañana (Straßenfest 2005)
Eingestellt von Florian JannerDie von Matthias produzierten Mañana-Songs könnt ihr bei Myspace anhören, die Straßenfest-Probe-Aufnahmen gibts hiiier.
Tracks
- 1 - Intro
- 2 - Weit weg
- 4 - Musik
- 5 - Komm Her [ Hihi: "Für alle einsamen Herzen - Moon ist alleine..." - Ist er zum Glück nicht mehr! ]
- 6 - Hör Mir Zu
- 7 - Oh Mein Gott
- 8 - Wärst Du Jetzt Bei Mir
- 9 - Vielleicht Im Nächsten Leben
- 10 - Demo
- 11 - Steh Auf
- 12 - Freund In Mir
- 13 - In Deinen Augen
Musiker
- Bastian Fleig - Sprechgesang, Texte. Hier seine Seite.
- Matthias Erdmann - Gitarre, Musik und Arrangements. Früher (oder immer noch?) bei den Mighty Dudes. Hat jetzt seine Solo-CD fertig. Schaut mal bei ihm vorbei.
- Jan Reschke - Keyboards
- Florian Spannagel - Gitarre. Früher bei Karkadan.
- Simon Göckler - Schlagzeug. Simon und Florian J. waren früher (1993-1996) beide bei Polyticks und spielen heute bei Breschdleng.
- Florian Janner - Bass, Aufnahme, Handyfotos, Mañanica-Logo.
- Ich hab leider völlig vergessen, wie der Zweitrapper hieß.. irgendeine Ahnung, anyone?
Ein paar Handyfotos aus dem Proberaum. Es war heiss, heiss, heiss... Das seltsame Gestell im Hintergrund an der Wand ist ein von Eisi pyrotechnisch präparierter Mofa-Auspuff - immerhin haben hier ja mal Mofa geprobt. Weiterhin erspäht das geübte Auge den Proberaum-Fernseher (den Eisi mal mitgebracht hatte, weil er unbedingt während der Probe ein ganz wichtiges Fußballspiel sehen musste), ein Bad Religion-Tourplakat von 1992, einen VfB-Wimpel aus den 1980er Jahren, der heute im Wohnzimmer hinter der Theke hängt, ein orangenes "Melodien für Millionen"-Plakat von Mofa, sowie den Kloschlüssel. Ach, der gute Proberaum... von 1999 bis 2006 hab ich hier drin jede Menge Zeit verbracht (und mindestens 2x übernachtet...)
Der Auftritt. Die Fotos sind von Anne Janner, Dankeschön!
Nach dem Auftritt. Der gute Moon personifiziert hier gewissermaßen die ganze Straßenfest-Experience: Bier, Regen, erhöhte Bereitschaft zur Debilität. Hervorragend!
Mittwoch, 30. Januar 2008
Bagdad Beat Ministers (Straßenfest 2000)
Eingestellt von Florian Janner
Nur dass ihrs wisst, demnächst gehts hier ja erst so richtig los - Herr Wolf hat nämlich seine Privatarchive durchforstet und dabei schier unglaubliches zutage befördert! Als kleiner Vorgeschmack heute schonmal sein Bericht über die sagenumwobenen, völlig zu unrecht in Vergessenheit geratenen Bagdad Beat Ministers... Herr Wolf, übernehmen sie:"Ein Projekt, das in den kranken Hirnen von Schacht, Michalski und Schneider entstand, denn das Juze suchte im Jahr 2000 fürs Backnanger Straßenfest noch händeringend nach ner Gratis-Band als Montagabend-Hauptact. Da oben genannte Herren und Schleimbolzen MC Handgranate sich ja für nix zu schade sind wurde also einmal geprobt und dann rappten die MCs auf einen auf Schachtis Rechner gestarteten Billigbeat, unterlegt mit Maurers Schraddlklängen.
Beispiel: Olpe drückt auf Start, der Drumsampler rattert loß wie ein Presslufthammer, MxMx spielt dazu auf'm Bass die Gitarrenmelodie von "Smoke on the water" und die drei Hosenscheisser plärren "I wan't to fuck with Erich Ribbek", "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert", "I wanna break your face" u.ä., dabei ist nur die Refrainzeile vorher abgesprochen, die Strophen sind improvisiert.
Herausragende Features sind Manuls Hellblauer Skioverall, bei dem er die Unterhose aussen trägt, oder Schneiders Vorhangquasten, die er an seine Nippel getackert hat. Herr Wolf bricht noch vor der Tanzeinlage im hinteren Drittel der Show komplett zusammen. Grund: Übermäßiger Alkoholkonsum und eine geschossene Hexe seit dem zweiten Breschdleng-Song vom vorausgegangen Freitagabend.
Es blieb bei diesem einen Auftritt, und Gott sei Dank gibt es auch keine Bilder oder Videos dieser Schandtat an der Sprechgesangskunst.
Notiz am Rande: Ein gewisser Herr M., besser bekannt als Lüftungsgrieche, drängte sich den Ministers auf und wollte auch mitmachen - doch dank Überqualifizierung seinerseits wurde er kurzerhand von Herrn Wolf wieder ausgeladen. Das Beste ist nicht schlecht genug... "
!! Extrablatt !! Sensation !! Völlig überraschend sind beim Schniddel noch die haarsträubende Setlist sowie der Text des Liedes mit dem schönen Namen "Butter" aufgetaucht!!!! Wahnsinn!! Bilder siehe unten.´
Besetzung...
- MC Diaröh aus Paris (Manuel Michalski) - Mumpitz premium. Früher Schlagzeug bei Galanga, Naughty Bishops und Milhouse, Gast bei Typhus, heute DVD Authoring und Multimedia Sounddesign in den Stuttgarter Mocca Studios sowie Schwalbenkapitän. Besucht ihn bei Myspace.
- MC Lt. Bonanzafahrrad aus Kirchenkirnberg (André Schneider) - Mumpitz gold
- MC Handgranate aus L.A. (Rüdiger Wolf) - Mumpitz deluxe. Wo war Herr Wolf nicht schon überall dabei. Hush Underground, The Foam, Captain FatX, Breschdleng ...
- Bassmaster Beast aus Nervenheilanstaltingen (Marcus Maurer) - Bass. Früher Das Busen und heute bei Breschdleng.
- DJ Super aus Olpe (Ralf Schacht) - Turntables and Samples. Noch so ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen. War schon bei Dönerhead, The XXX, Superolpe, The Speed Rokkets und Tony Montanas, und sicher hab ich die Hälfte vergessen.
Und nu gibts endlich auch Bilder! Danke dafür an Manul a.k.a. MC Diaröh aus Paris, folgendes schreibt er dazu:
"Liebe Freunde des schlechten Geschmacks,
ich habe euch etwas mitgebracht. SENSATIONELL!!! Es sind Fotos des legendären Bagdad-Beat-Ministers Auftritts aus dem Jahre 2000 aufgetaucht. Geschossen worden sind sie von Daniel Wiesmann, welcher sie mir schon vor Jahren gegeben hatte. Ich habs nur vergessen gehabt und kürzlich beim Gruschteln entdeckt. SENSATIONELL!!!
Es werden sich bestimmt noch ein paar andere Raritäten finden...
Viel Spaß beim Kaputtlachen!
Grins und Grunz
Euer Manul"
Ihr wisst schon, Bilder anklicken zum Vergrößern. Und los:

