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Montag, 22. Dezember 2008

Intrigengeschändetes Pestalozzi featuring Bodelschwingh Overdrive - Quartolog Remix

Eingestellt von Florian Janner



Mitten aus dem Weihnachtskrampf wünsche ich allerseits einen schönen guten Tag und schreibe hier zur Entspannung mal wieder was rein. Denn, es gibt neuen Wein aus alten Schläuchen, oder eigentlich eher anders rum. Nach der seit Jahrzehnten überfälligen und erst kürzlich an dieser Stelle begangenen Lobpreisung von IPfBO, Backnang-Steinbachs very own 1990s-Eurodance-Sensation, hat sich nun kein geringerer als Dr. G einen 2008er IPfBO-Remix zweiten Grades aus dem Ärmel gezwirbelt - genauer gesagt einen Remix des 1998er Remixes des Original-Quartologs). Inklusive diverser früh-1990er-Metal-Zitate. Wer alles raushört gewinnt auch an dieser Stelle keine Waschmaschine. Hier also der von den Orinal JPsBO-Buam Pfuhl und Trillermann (ehemals Dr. Gs Bandkollege bei Bloodbath) offiziell für würdig befundene Track:
Dr. Gs primär sekundierter Triangulations-Quartolog!


PS - À propos Steinbach, wer es noch nicht mitbekommen hat: am 25.12.2008 steigt im cje Steinbach der große Schwalbengaragen-Weihnachts-Schwoof. Als Ersatz für Günters leider beerdigte Bäbbede. Eintritt für umsonst, Bier für fast nix. Hingehen!

PPS - "Schon gewusst?" zum zweiten. Breschdleng bestehen mittlerweile genau zur Hälfte aus ehemaligem Flymoe-Personal.


Dienstag, 12. August 2008

"Your mother isn't cooking!" Erste Kostprobe vom Flymoe-Abschiedskonzert (4.7.2008)

Eingestellt von Florian Janner


flymoe,backnang

Haha, kurz vor Ladenschluss noch so ne Granate im Postfach...
Zwar brauchen die leicht großspurig angekündigten Aufnahmen vom Flymoe-Abschiedsgig (hier der ausführliche Post) aufgrund tschechischer Ungereimtheiten noch ne Weile, aber der stets emsige Dr. Gonso hat sich nicht lumpen lassen und vorab schonmal eine kleine musikalische Perle aus der Schatulle gelassen. Er schreibt:
"Hier ein kleines aber feines Stück (nunmehr) Flymoe-Musikgeschichte vom Abschiedskonzert. Is nur mal so vorab, da mir des Schmiddis Mischung an jenem Abend doch so einige Probleme (u. A. u. v. A. lautstärkemäßig) und daher viel Arbeit bereitet. ;-) Wir wissen ja alle warum...da Moniddooooaaaarmix hald! Gell!? Besserung wird gelobt - ich tu was die Technik hergibt - aber ich find's so cool, daß ich Euch DAS hier nicht länger vorenthalten will."

Ich auch nicht! Also dann. Haha, ausgerechnet DIESE Nummer... nämlich das für Flymoe total repräsentative, gefühlvoll dargebrachte Brüllaffenstück Rhyme of the Flymoe. Es ist eigentlich nichts als Lärm. Und, toll, ich durfte aus Nostalgiegründen auch mitkeifen. Macht drei Brüllaffen minus Orgel. Außerdem beisst sich die mediale Schlange hier ganz selbstreferentiell in den Schwanz, da Sanoj in seiner Ansage ausgiebig Werbung macht für genau jenes Rock City Archiv, in dem wir uns alle in eben diesem Moment befinden.
Zum Vergleich hier noch die in eben jener Ansage erwähnte, historische MBG-Musiksaal-Aufnahme des selben Stücks. Aus dem sehr fernen Jahr 2000 (nicht 2001).


Samstag, 5. Juli 2008

"When I say BACKNANG you say ROCK CITY"... Das Flymoe-Abschiedskonzert am 4.7.2008

Eingestellt von Florian Janner



flymoe,backnangDas gibt's doch nicht. Beziehungsweise: Flymoe gibt's nicht mehr. Womit sie nun leider endgültig ein Fall fürs Rock City Archiv geworden sind. Dass sich die Band auflösen würde war schon seit Monaten klar, aber seit dem gestrigen Abschiedskonzert der 8 grüngelben Knaben ist es endgültig und offiziell und zu spät. Richtig schlimm ist das. Immerhin haben sie der Welt aber nochmal mit links bewiesen, was für eine schweinisch geile, ultratighte und alles und jeden wegrockende Liveband sie schon immer waren. Umso unverständlicher ist's eben für uns Außenstehende, warum Flymoe denn um Himmels willen ausgerechnet jetzt aufhören müssen?!? Eine Band, die nach 8 Jahren angriffslustiger und unverbrauchter denn je daherkommt und die so offensichtlich SO geliebt wird. Sie werden ihre Gründe haben (die könnt ihr in der BKZ nachlesen), aber gestern Abend ist eben nur allzu klar geworden, dass musikalisch die frische Luft auch in 100 Jahren noch nicht draußen gewesen wäre. Und dass die Jungs nach wie vor, und selbst nach einjähriger fast vollständiger Abwesenheit noch jeden Tanzflur zum Überschwappen bringen.
Was für ein Abend. Hauen die uns doch einfach so ein fast dreistündiges Konzert und sage und schreibe 25 total durchgeschwitzte Lieder um die Ohren. Darunter seit Jahr und Tag nicht mehr gespielte, eigens wieder ausgebuddelte Perlen aus der Flymoesteinzeit wie "Rhyme Of The Flymoe", "Bacardi Feeling" (Höhö, "Weed for the Dude..."), und sogar das für immer verschollen geglaubte "High Heels"!!! Wahnsinn. Nicht mal das Star Wars-Intro, Hödels wirklich schlimmes wohltönendes Free-Jazz-Posaunensolo und die Baströckchen-Einlage haben gefehlt ("Take A Look" dagegen schon ;-p. Und "Funky Sailor"? Jungs!). Und als Novum noch der moonwalkende, am Bier solierende Disco Joe. Ach, es war großartig. Und herzzereißend. Und genau so fulminant, wie man es seit eh und je von den Funkbuben gewohnt war.
Funkrockdiscopop? Ja, klar, aber in diesem selbstgewählten Label fehlen ja mindestens noch Reggae, Ska, Dancehall, Drum und Bass und Hip und Hop. Die können nämlich alles, mann mann mann. Und (fast) alle waren da, die treuen Flymoefans der allerallerersten Stunde, die "Sanoj Abraham, tschalalalala"-Sprechchöre, Triebwerk-Baffis Merchandise-Schmetterlinge, die Kreischbojen Jessi und Michi, die Eltern, die BKZ, die Schwalbengarage... nur Inge und Paco haben gekniffen, und Sibi weilt ja leider mit guter Ausrede in Běijīng.
flymoe,backnang
Übrigens hat der gute Schmiddi, er sei gepriesen, alles mitgeschnitten. Alles. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihr an dieser Stelle in den akustischen Genuss des kompletten Flymoe-Abschiedskonzerts kommen werdet. Fotos und Filmchen vom Auftritt kommen dann auch noch, sobald sie bei mir eingetrudelt sind. Was ein Aufruf ist! Tanja!! Also dann, demnächst mehr, genau hier. Und nächstes Jahr die Flymoe-Reunion? BITTE!!!

P.S.: A propos Hödels Posaunensolo... mir wurde unter der Hand und unter Lebensgefahr für alle Beteiligten ein skandalöser Flymoe-Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2006 zugespielt. Zu hören ist eines eben jener gefürchteten Soli des DJ Funkrock di Milano. Heiligemuttergottes... doch hört selbst.

Links

Konzert-Ankündigung und Review aus der Backnanger Kreiszeitung (siehe unten).
Flymoe (noch?) bei MySpace
Noch mehr Flymoe im Rock City Archiv




Backnanger Kreiszeitung vom 03.07.2008

Einzigartiger Funkrockdiscopop

Backnang (ik) – Flymoe geben am Freitag ab 20 Uhr in den Räumen des Kleintierzüchtervereins ihr Abschiedskonzert. Wie Geschäftsführer Sanoj Abraham auf Anfrage der Backnanger Kreiszeitung wissen lässt, sind die Gründe für das Ende der Kapelle verschieden. Abraham: Zum einen lebten die Musiker in der Zwischenzeit in unterschiedlichen Städten, und die Möglichkeiten zur Probe und Konzerte zu spielen „sind sehr gering“. Zum anderen sei durch die Verpflichtungen in anderen Bands und durch berufliche Karrieren der Faktor Zeit zum Hauptproblem geworden. Trotz regelmäßigen Kontakts untereinander „und uneingeschränkter Sympathie der einzelnen Musiker, war das Ende nicht mehr abzuwenden und wurde dann einstimmig unter großer Wehmut aller Beteiligten im Frühjahr 2008 beschlossen“.

Das Gebot der Stunde heißt also: Das Konzert am Freitag so richtig genießen. Die facettenreiche Musikkapelle bedient sich aus den Musikstilen der letzten 30 Jahre: Funk, Rock, Disco und Pop wird hier vereint mit Swing, Reggae, Dancehall, Rap und Soul. Was dabei herauskommt ist kein wahlloser Stilmix, sondern stimmige Beats von qualitativer Einzigartigkeit, genannt funkrockdiscopop. Der achtköpfigen Rhythmusgruppe sind kategorische Schubladen zu klein. Die Flymoes sind mittlerweile im Alter von 23 bis 30. Die Besetzung: Funk Sinatra (Drums), Stefunque L’Amour (Bass), Dr. G (Gitarre), Disco Joe (Rhodes, Keys und Synthesizer), DJ Phunkrock (Turntables und Samples), Koschbert (Saxophon und Perkussion), Silly (Posaune, Gesang) und Roberto Funko (Gesang). Als Schülerband fanden sich die acht musikalischen Querköpfe im Jahre 2000 zusammen. Seitdem gaben sie über 200 Konzerte und überzeugten neben einer stets wachsenden Fangemeinschaft auch Musikerkollegen und Juroren mit ihrem Können. Die Folgen: Bandsupports unter anderem für Rolf Stahlhofen von den Söhnen Mannheims, Dendemann, Donots, Max Mutzke und Joachim Deutschland und die ein oder andere Trophäe in der Proberaum-Vitrine. Die Flymoes haben sich 2001 einen Sieg beim bundesweiten Nachwuchswettbewerb „New Talents“ sowie 2002 den zweiten und 2003 den vierten Platz im Süddeutschlandfinale von Emergenza, dem deutschlandweit größten Nachwuchswettbewerb, erspielt. Auch TV-Luft durften Flymoe bereits schnuppern – während eines Live-Auftritts bei VIVA Interaktiv. Nach dem Debüt-Werk „funkrockdiscopop“ 2001 folgte 2003 die Live-CD „8Live“ und 2006 die 5-Track-EP „Superstereogerät“ – im Internet über www.superstereo.de erhältlich. Was diese Jungs einzigartig macht, ist eine unvergessliche Live-Performance.



Backnanger Kreiszeitung vom 08.07.2008

"Zum letzten mal: Hallo Backnang" - Großartige Show

Backnang (Claudia Ackermann; Foto: E. Layher) – Eigentlich ein trauriges Ereignis für viele ihrer Fans: Die Backnanger Band Flymoe gibt es nicht mehr. Grabesstimmung herrschte jedoch nicht bei dem Abschiedskonzert, das die Band im Domizil des Kleintierzüchtervereins unter dem Viadukt gab. Spaß war angesagt, und das Publikum machte mit den acht Jungs noch mal so richtig Party.

"Zum letzten Mal: Hallo Backnang." Mit ihrem einzigartigen Stilmix aus Rock, Pop, Funk, Hip-Hop, Disko und Raggae und einer vor Energie strotzenden Bühnenpräsenz gaben Flymoe beim Abschiedskonzert noch mal alles. Außergewöhnlich ist nicht nur ihr Stil mit durchgehend eigenen Stücken, sondern auch die Besetzung mit Bläsern und einem DJ, der am Turntable Samples einspielt. Die Sänger Sanoj Abraham und Simon Walter verstehen es, mit ihrer Bühnenshow das Publikum mitzureißen, und so ließen die ersten Tänzer nicht lange auf sich warten. Die anderen konnten zumindest nicht umhin, zum Takt mit den Hüften zu wippen. Musik, die in die Beine geht. Angefangen hatte alles beim Bandfestival des Max-Born-Gymnasiums im Jahr 2000. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Schülern und Freunden hatte als Band seinen ersten Auftritt. Mit nur zwei Stücken bestritten sie damals das einstündige Konzert, der Rest war improvisiert. Dass sich bei Flymoe dieser einzigartige Stilmix entwickelte, war nicht beabsichtigt. Es ergab sich so, weil alle Bandmitglieder aus ganz verschiedenen Stilrichtungen kommen. „Wir haben einfach Musik gemacht, wie wir Lust hatten, ohne musikalische Einschränkungen“, beschreibt es Sänger Sanoj Abraham. Die Reaktion des Publikums gab ihnen Recht. Schweren Herzens haben sich die Bandmitglieder entschlossen aufzuhören. DJ Philip Fischer geht wegen seines Studiums nach Hamburg. Schlagzeuger Philipp Wiesmann und Saxofonist Stefan Koschitzki sind Berufsmusiker und spielen in verschiedenen Bands. Da sind die Wochenenden meist mit Konzerten ausgebucht. Sanoj Abraham ist Sänger bei der Band Die dicken Kinder, bei der auch Bassist Stefan Geiss mitspielt. Die weiteren Bandmitglieder sind Marc Gonsior, Gitarre, und Jochen Bomm, Keyboard. Schon einmal hatten sie eine Zwangspause eingelegt, weil Simon Walter (Gesang und Posaune) wegen seines Studiums ein Jahr in Südafrika war. Und wenn die grünen Männchen auf der Bühne zu Hip-Hop wie Gummibälle auf- und abspringen, dann hüpft das Publikum im ganzen Saal mit. Ausgelassene Stimmung beim Abschiedskonzert. Nur ein kleines bisschen Wehmut kam bei Bandleader Abraham doch auf: „Wenn man euch da unten so sieht, könnte man grad weitermachen.“


Montag, 25. Februar 2008

Bloodbath "Intravenious Zymoses" Tape 1993

Eingestellt von Florian Janner



Vierzehn Jahre lang hatte ich dieses Death Metal-Kleinod gehütet wie des Teufels Kronjuwelen, und kaum krame ich es zum Digitalisieren wieder heraus, schon verspult es mir doch prompt das Band. Zum Glück hatte Gonso, später Gitarrist von Bloodbath und damals Master of the Proberaum, noch ein Exemplar. Danke für die remasterten MP3s, Doktor G!! Am leider furchtbar dumpfen Sound des Tapes konnte aber kein noch so ausgefuchstes Remastern irgendetwas ändern. Schade. Gibt es denn gar keine Live- oder sonstigen Aufnahmen? Erahnen kann man jedoch trotzdem, welch geniale Ideen die Blattbeffler hatten. Nie unter 10 Riffs pro Song. Die Texte waren, so weit ich weiß, größtenteils von Robbe (oder doch von Tillermann Silbenweber?), der dafür in bester Carcass-Tradition die medizinischen Wörterbücher seines Vaters bemühte. Geprobt wurde zuerst bei Robbe, dann bei Gonso im Keller. Was, ich schweife ab, Gonso ermöglichte, heimlich auf Iannis Schlagzeug zu üben und mit Robbe und mir die fast komplett auf Bloodbath-Equipment probende Band Polyticks zu gründen.
Und ja, ich weiß, richtig wäre "intravenous" gewesen, aber so wollten es die Herren Todesmetaller damals eben auf's Demo geschrieben haben.
Weiter unten bei den Kommentaren findet ihr noch diverse Insider-Infos von unschätzbarem Wert, bzw. von Juless.

UPDATE 2019: Hier der Artikel zu diesem Tape Im neuen Backnang Rock City Wiki!



Aufnahmen


Seite 1
  1. Intro / Intravenious Zymoses
  2. Mental Death
  3. Sex Wix

Seite 2
  1. Decomposed Existence
  2. Suffer From Pain [ siehe Flymoes "Crazy Fickpisse" ]
  3. To Love And To Die

Zu den Aufnahmen hier ein paar Anmerkungen des großen Julson (siehe Kommentare):

"Hab das originale Master auf Dolby-X (hehe!) irgendwo in Alt-Steinbach rumschimmeln. Viel Spass beim Auffinden :("
"Dolby-X war eine Rauschunterdrueckung. Hoert man ja bei Bladbeffs Demo! Alles wird durch Rausch unterdrueckt. An die Aufnahmen kann ich mich erinnern... muesste im Bruedener Oberland gewesen sein, evtl. Weissach? Bei irgendwems daheim in der Garage oder Werkstatt. Till weiss es bestimmt noch. Und wer von Rumpelsound spricht, sollte bitte bedenken: das Aufnahmeteil war das bekannte Fostex (ich hoere einige Seufzer - aaaah Fostex....) und das ganze Set wurde mit 3 Mikros am Drum, Line-Out an Gitarren und Robbes Bass auf 8 Kanaele trocken und live auf 2 Kanaele aufgenommen. Ohne Tills Gegrunze. Und hier blitzt die eigentliche Klasse von Bloodbath auf. Kein Witz! Die Lieder wurden in einem Wisch aufgenommen, ich glaube sogar an einem Tag! Wenn mein tripgebeuteltes Hirn mich nicht fuckt, meine ich mich zu entsinnen, dass:
  • es zwei Versionen von "Suffer from Pain" gab
  • wir bei Tuke daheim von einer Klassik-CD die "Carmina Burana" ("Oh, Luna!") an den Anfang von "Intravenous" gepatcht haben
Ein paar Tage spaeter waren Till und ich bei mir im Keller (Servisa!) und haben die Grunzer auf den verbleibenden 2 Spuren untergebracht. Der werte Hoerer wird das natuerlich festgestellt haben. Das Mastertape war qualitativ ordentlich, leider schwirrten viele Kopien herum - ich meine sogar zu behaupten, dass nicht das Master sondern eine Roughmix-Copy vervielfaeltigt wurde :) Sollte ich je nach Steinbach kommen, werd ich Flo natuerlich das Original zukommen lassen zwecks Digitalisierung. Im Uebrigen war Trills "Vocalsession" (es gibt kein passenderes Wort) die Geburtsstunde des beruechtigten hirntoten Babys IpfBo - das erste Tape namens "Servisa" mit den Welthits "Schlampampe (fuer Meike und Michael)" sowie dem originalen "Taxi Drexau" und dem maerchenbuechenen "Sonne im Fruehling"."



Bloodbath - Demo - Einleger


Besetzung


Till Hoffmann - Vocals. Zuvor bei Vandalism Increases. Damals außerdem, zusammen mit Juhless, Gesang bei der 2-Mann-Dance-Sensation IPfBO.
Andreas "Randy" Zügel - Gitarre

Dirk "Tuke" Ertelt - Gitarre. Vorher Vandalism Increases, später bei Trigger 45, heute Dust And Bones.  
Robert "Robbe" Lutz - Bass. Damals außerdem Gesang bei Polyticks, später Bass bei Mofa.
Iannis "Janni" Zois - Drums. Vorher ebenfalls bei Vandalism Increases.

Außerdem:

Julius "Long Don Julson" Hader (Zuvor bei Vandalism Increases, damals mit Till bei IPfBO, früher Bassist bei Bloodbath, später Bass bei Captain FatX) und Lars "Larson" Richter (damals Gesang bei Soar Beyond) - Aufnahme
 
Rouven "Ruwen" Lehmann - Cover. Später Gitarre bei Spit (mit Gonso und mir) und Manus Mortis, heute Tätowierer bei Dalügge in Fornsbach (immer noch??).
 


Fotos


Bloodbath beim Abifest am 7.6.1997 in der Murrhardter Froschgrube. Damals bereits in neuer Besetzung mit Gonso an der Klampfe. Danke an Till Hoffmann für die Bilder!

Bloodbath - Abifest @ Froschgrube Murrhardt 1997

Bloodbath - Abifest @ Froschgrube Murrhardt 1997



Blattbeff am 29.6.1997 beim Backnanger Straßenfest. Der letzte Auftritt, wenn mich nicht alles täuscht. Auch diese Bilder sind von Till. 

Bloodbath - Straßenfest 1997


1997 war das Straßenfest der ungebetenen Publikumsbeteiligungen - Senfs Mülltonnenattacke gegen Lukas Hilbert, und hier Toto Schulz mit Plastikklampfe:

Bloodbath - Straßenfest 1997

Das Publikum, ein veritables Who Is Who - v.l.n.r. Schniddl (Bagdad Beat Ministers), Corre (Flying Whores), Christoph (No Host), Stiefel (Naughty Bishops), weiter rechts der Jägi-Moon mit Hansapils (Polyticks mit dem Verfasser dieser Zeilen, acht Jahre später dito Mañana und Breschdleng), ganz rechts Kai (Trigger 45):

Bloodbath - StraFe 1997 - Publikum



Auf dem folgenden Klassenfoto von 1994: 3/5 Bloodbath sowie die anderen Bands, die damals in Gonsos Keller probten. Darüber (über die "Proberaumgemeinschaft") gab es sogar einen Bericht im Streetrunner, der Jugendbeilage der Backnanger Kreiszeitung. Irgendwo muss ich den Bericht noch haben, werde mal danach suchen. Geschossen hat das Bild Gonsos Vater, wir stehen vor den Altglascontainern auf dem Matthäuskirchenparkplatz, bei Gonso um die Ecke.

In der oberen Reihe, v.l.n.r.: Gege (Shrapnel), Robbe (Bloodbath, Polyticks), Till (Bloodbath).

Unten, v.l.n.r.: ein mir unbekannter Mensch, wahrscheinlich ooch bei Shrapnel?, Moon mit seinem Magic Colours Pulli (Polyticks), Gonso (Polyticks), Armin Wilz (Shrapnel), Tuke (Bloodbath), Olli (Polyticks), ich (Polyticks), unbekannte Frau mit absurdem Kragen, die zum Altglaswegbringen angetuckert kam und dann mit aufs Bild wollte.
Finden Sie die zwei Napalm Death-Merchandise-Artikel in diesem Bild.

Bloodbath, Shrapnel und Polyticks am Glascontainer 1994



Bloodbath mit Syringe und Soar Beyond im Juze Bk an einem 21. Januar - 1994? 1995? "Accept All Areas", statt "Access All Areas", haha.

Bloodbath, Syringe, Soar Beyond - Accept All Areas



Und dann war da noch dieser Event:
Schul-Disco 1993


Robbe und Andi 1994 im feinen Zwirn beim Juze-Mitgliederabend. Das Bild stammt aus Frank Bacherts Nachlass.

[Bilder folgen...]


Dienstag, 19. Februar 2008

Flymoe - Unveröffentlichte Aufnahmen 2000-2003

Eingestellt von Florian Janner



Ich will das noch nicht so ganz wahrhaben, aber... "Nun isses raus: Wir hören auf." Nach 8 1/2 Jahren und hunderten von Konzerten wird also irgendwann in diesem Sommer Schluss sein mit Flymoe. Das ist ganz schön traurig. Das geht so nicht, Jungs! :( Die fulminanteste, most entertaining Liveband hierzulande will abtreten? Neiiin!! Warum können stattdessen nicht einfach all die schlechten Bands aufhören? Die Welt ist schlecht.

Zu Flymoe gibt es natürlich ne ganz gewaltige Menge zu sagen, aber dazu ein andermal mehr. Um die Buben nochmal gehörig abzufeiern, gibts jetzt erstmal nen ganzen Schwung bislang Ungehörtes von dieser überaus feinen Combo (und ein paar Bandfotos). Und zwar Sachen aus der Phase, in der ich noch mit dabei war, zwischen 2000 und 2004. In der Zeit sind 2 offizielle CDs entstanden, "Funkrockdiscopop" im Jahre 2001, die stell ich demnächst auch noch hier rein, sowie die Live-CD "8 Live" von 2003 - letztere könnt ihr nach wie vor bei der Band kaufen (weswegen es hier im Blog auch nichts davon zu hören geben wird).

myspace.com/flymoe





Zunächst mal eine kleine Weltpremiere, nämlich 4 Stücke, die nie die 4 Wände der diversen Proberäume verlassen haben und in all den Jahren niemals nie live gespielt wurden:
  • I Don't Wanna See - "Oh na na na!!" Hihi.. Mal wieder so ein Ausflug in Reggaegefilde. Proberaumaufnahme von 2002. Als Vorbereitung zur Live-CD-Aufnahme hatten wir damals das komplette Programm in Jo Roths Gartenstraßenproberaum aufgenommen. Dieses Stück schwirrte irgendwie immer herum, aber leider haben wirs dann doch nie live gespielt. Ich möchte wichtigtuerisch anmerken, dass der Refrain von mir stammt.
  • Pretty Girls - Das muss 2003 gewesen sein. Gonso hat mir erst kürzlich diese Aufnahme gezeigt (Danke für die mp3, Alter!), an die ich mich beim allerbesten Willen nicht mehr erinnern konnte. Ich hätte nicht mal erkannt, dass ich da überhaupt mitgespielt habe. Tss. Großartiges Stück. Sehr sehr geile funky Schweinegitarre.
  • Crazy Fickpisse - Sommer 2001, live im Proberaum, noch ohne Jochen. Sicher das längste und vertrackteste (daher auch der Arbeitstitel :) Flymoe-Stück ever. Das Strophenriff ist bei Gonsos alter Death Metal-Band Bloodbath geklaut, harr harr, vom Stück Suffer From Pain nämlich (Teufel auch, DAS waren noch Liedertitel!), wo das Riff bei 3:09 Minuten auftaucht.
  • 6 Achtel - 2001, live im Proberaum, auch dies noch ohne Jochen. Die Idee zum Stück ist von mir, habe das dann Jahre später bei Pan Mono untergebracht als Part II ("Lullaby For The City") unseres megalomanen 25minütigen Opus Magnum (ab Minute 4).




Und noch ne Premiere. Die nächsten paar Stücke haben wir zwar regelmäßig live gespielt, aber nie auf CD veröffentlicht. Bittesehr:
  • Game - 2002 in Jo Roths Proberaum aufgenommen (siehe oben). Ha, auch diese Riffs sind auf dem Mist des Herrn Phunkphrish gewachsen.
  • Wonderland - Auch dies 2002 in Jo Roths Proberaum aufgenommen (siehe oben).
  • Gravity - Weihnachten 2002 aufwändigst in den Bauer Studios Ludwigsburg aufgenommen, wo Manul damals gearbeitet hatte. Mp3 kommt noch, sorry.
  • Rhyme Of The Flymoe - !!!!!! Ist das geil oder ist das der Hammer? Arrrr!! Im Juli 2000 im MBG-Musiksaal noch ohne Jochen und mit Hilfe der Bäume auf Band gebannt. Die anderen Tracks von dieser allerallerersten Flymoe-Aufnahme-Session sind leider ZU schlimm, echt, oh Mann, die dürfen wirklich niiiiemals an die Öffentlichkeit gelangen (Katha, tu's nicht... ;)




Besetzung bis Anfang 2004
  • Sanoj Abraham / Roberto Funko - Gesang, Akkordeon. Früher mit Simon bei Rapid Punch und Gast bei Typhus.
  • Jochen Bomm / Disco Joe - Rhodes, Keyboard. Ganz früher bei No Host, dann mit Funkfrisch bei Milhouse.
  • Philip Fischer / DJ Funkrock di Milano - Turntables, Sequencer. Früher beim Reimlabor.
  • Marc Gonsior / Lady Funkenstein / Funk Zappa / Dr. G. - Gitarre. Früher mit Funkfrisch bei Polyticks, Spit und, für einen Auftritt, bei Rändfull Roodle.
  • Florian Janner / Funkfrisch Auf Den Tisch - Bass, Backgroundgesang. Zur Vergangenheit siehe Jochen und Gonso.
  • Sebastian Sinn / C.B. Funk - Sex-o-phon
  • Simon Walter / Funk Farian - Gesang, Posaune. Früher mit Sanoj bei Rapid Punch sowie diverse Vocals bei Janis Band Typhus.
  • Jan-Philip Wiesmann / Funk Sinatra - Schlagzeug, Percussion, Trompete. Früher bei Blue, dann Typhus.




Ende 2002 im cje, vor der CD-Aufnahme : Stalin, Trotzki, Dalì, Diamanten-Joe und Rabbi Silly Silbermann.

Yeah! Fans in Langenau mit selbstgemachten Flymoe-Shirts!


Hell Yeah. 2003


2001 in Stuggi, Skatepark unterm kleinen Schlossplatz. Tja, der ist mittlerweile auch hinüber.


Irchendwo im Fränggischen. Finden sie die 2 Metal-Shirts in diesem Bild.


2002