Olark Livehelp

Sonntag, 20. Juli 2008

Troubadix "Demo I" Tape 1988

Eingestellt von Florian Janner



Na endlich, neue alte Musik zum anhören. Und dann gleich wieder SO ein alter Hut. Ganze 20 Jahre ist es nämlich schon her, potztausend, dass dieses Demo in den Neufürstenhüttenstudios (haha!) bei einem gewissen Ernie aufgenommen und abgemischt wurde. Und zwar am 10., 11. und 17. November 1988, von zwei nicht näher bekannten Herren namens Rainer und Andi.
Was die Musik betrifft: alles in allem und summa summarum ist das der eher übliche, aber wenigstens schnelle Schülerband-Punkrockverschnitt (au Backe, gibts denn was schlimmeres als als "Schülerband" bezeichnet zu werden...). Zwischendurch erinnerts an Suicidal Tendencies (besonders bei "The Belief"), passt ja auch in die Zeit. Der Drummer und vor allem der Gitarrist sind wirklich ziemlich gut, der Sänger eigentlich auch, allein es fehlen noch die großen Ideen. Wie alt waren die Jungs damals eigentlich? Mit 15/16 darf man ja ruhig auch mal Musik am eher unoriginellen Ende des Spektrums fabrizieren (muss aber nicht, siehe No Host). Und spätestens nach der Umbenennung der Troubadixe in Sonny Lone Pine wirds ja dann auch musikalisch interessanter.
Auf diesem Demo fehlen noch Boris Kunzelmann und seine Geige - ansonsten sind mir hiermit die Infos über diese Bänd ausgegangen. Alsower was weiß über Troubadix, der/die möge sich doch mal hier in den Kommentaren äußern, oder sich sonstwie melden. Bandfotos wären auch schick, ja.
Bester Dank geht auch in diesem Fall und zum hundertsten mal an Bandkollegen Wolf für mp3s und Cover, sowie mal wieder an Gerald Harzer, der mir die Familiennamen der Bandmitglieder und noch ein paar Details verraten hat. Danke!



Seite 1
  1. Far Away
  2. Fuck For Tradition
Seite 2
  1. Tourist Time
  2. The Belief [ Uh, krasses Tapping zu Anfang ]


Die Band:













Freitag, 18. Juli 2008

Alles neu und orange jetzt.

Eingestellt von Florian Janner



Hallo wertes Publikum! Ich habe, da ich alles mögliche wichtigere zu tun habe, mal wieder unvernünftig viel Zeit in diese Seite gesteckt (komm mir ja schon vor wie der Computernerd persönlich) und, voilà, ihr sehts ja selbst, nun schaut alles etwas anders aus. Originellerweise läuft die Seite auf Internet Explorer jetzt überhaupt nicht mehr, haha na das Problem ist wohl einigermaßen behoben, aber die Seite kommt im IE trotzdem irgendwie doof daher, legt euch doch um Himmels willen den Feuerfuchs zu, oder irgendeinen anderen Browser...

Jedenfalls gibts jetzt ein paar neue Gimmicks: ...

Ab sofort könnt ihr den Rock City-quasi-Podcast abonnieren. Der schickt euch alle neu im Blog erscheinenden mp3s direkt in die Membran. Sollte er jedenfalls, das Ganze ist gewissermaßen Beta und, hm, ich seh schon, der Podcast erfasst immer nur den jeweils ersten Song in einem Post. Warum kann nicht einfach mal was funktionieren? Ok, egal, funzt net.

Haha, kleine bunte BK Rock City-Icons! Pixel für Pixel mit dem Mund gemalt. Zum sammeln und tauschen mit deinen Freunden. Oder so. Spread the word! Ich würde auch gerne jeweils den HTML-Code mit dazuschreiben, mit Link und bla, nur Blogger blickts nicht und wandelt alle Named Entities in normales HTML um. Blöder Scheiss.

The Backnang Rock City Archives The Backnang Rock City Archives The Backnang Rock City Archives
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Des weiteren (desweiteren?) könnt ihr euch, wenn euch das ganze Feed- und RSS-Gerede schon lange Spanisch vorkommt, jetzt per Email alarmieren lassen wenn hier ein neuer Post erscheint. Irgendwo auf der linken Seite unten. Schade, funzt au net. Hmpf.

Puh, Web 2.0 und Social Bookmarking haben zugeschlagen, und mittlerweile lässt sich jeder Post oder gleich der ganze Blog per Button zu einer dieser neumodischen Seiten hinzufügen. Ist ja irre.

In der Mache ist außerdem endlich die BKRCA-MySpace-Seite (aber das wird noch dauern), und zu guter letzt schwirrt hier noch die Idee rum, als Anhängsel zur Seite ein Forum einzurichten. Aber, bevor ich da unnötig Zeit reinstecke: braucht irgendwer sowas überhaupt? Ist das ne gute Idee, um sich als Rock City-Community austauschen zu können, oder wäre das sowas von überflüssig dass es kracht? Vielleicht könnt ihr hier in den Kommentaren ja mal ein bisschen Feedback geben. Ansonsten noch ein schönes Wochenende allerseits, und demnächst hoffentlich wieder neue Mucke. Ich brauch erstmal ne Pause jetzt.

PS - Jules, der hungrige Ungar, hat jetzt nen eigenen Blog, und es geht nur ums Essen. Großartig! Da fällt mir ein, dass ich doch endlich mal versuchen wollte Lángos selber zu machen. Beim Straßenfest hauen die ja immer Milch in den Teig, grrr. Hunger.

PPS - A propos essen, ein herber Schlag für Rock City: Tidis Tante hat heimlich, still und leise ihren City Grill gegenüber der Bleichwiese zugemacht. Da gabs die bestmögliche Pommes Pitta, und billig war die auch noch. Seufz. Hier im Bild jedenfalls Leningradschilke und Machotidi.



Donnerstag, 10. Juli 2008

Viuda Negra - "Gales´ Betrothed" CD 2000 und "Megalomania In A Small Space" CD 2002

Eingestellt von Florian Janner



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So. Flymoe sind nun leider beerdigt (immerhin wars das tanzbarste und unterhaltsamste Begräbnis ever) und wir tasten uns auf dem großen, stetig wachsenden Backnanger Bandfriedhof quer durch die Reihen und gaaanz langsam wieder zurück in die gute alte Vergangenheit. Auch wenns nur die jüngere ist. Ja, ich weiss, es wird wieder allerhöchste Zeit für die ganz ollen Kamellen aus den frühen 90ern & beyond, aber nur Geduld, da kommt demnächst wieder was nach (mal sehen, vielleicht ja Troubadix, oh Graus, oder die Porno AC's... ). Heute aber erstmal was über die vor 5 Jahren verblichenen Viuda Negra. Deathmetaleskes hatten wir auf dieser Seite ja auch schon lange nicht mehr seit Bloodbath. Lasst euch bloß nicht von dem, äh, jugendlichen Foto abschrecken. Die Musik ist nämlich alles andere als pubertär, im Gegenteil. Muse'sches Pathos trifft nach Amorphis-Phase auf Metallica in der Interpol-Hallstube. Und rechtschaffen produziert ist das obendrein, so dass mir gar nichts anderes übrigbleibt als mal wieder einen Superlativ auszupacken und zu behaupten, dass "Megalomania In A Small Space" zum Besten gehört was diese olle Murrmetropole je musikalisch hervorgebracht hat. Der werte Dominik G., seines Zeichens ehemaliger Sänger und Klampfenmann der schwarzen Witwe, hat mir folgende Zeilen geschickt...
"'megalomania in a small space' ham wir im sommer 2002 im proberaum aufgenommen. die liedchen waren so aus der endphase (wir haben unseren stil ja öfter gewechselt als manche die unterhosen). hat ganz schöne momente, aber manchmal muss ich halt echt grinsen bis fast schon lachen. vor allem der recht 'blechern/knallige' drumsound ist ulkig. genauso die gitarren. und der gesang, bei dem nicht nur der sound (oh mein gott...). naja. das letzte stück ist, was passiert, wenn wir irgendwie noch einen song aufm demo wollen und man heiko und mich (zu dem zeitpunkt 17 und 16) in nen raum setzt und sagt 'ja, macht mal schnell was', haha! hat ja auch ungefähr die (in meinem fall) folgende musikalische neuorientierung vorweggenommen." [ Und deine Vorliebe für kryptische Songtitel, haha.. Zur musikalischen Neuorientierung siehe Pan Mono. Im Proberaum ist das aufgenommen? Dafür ist das aber ein ganz schön guter Sound. ]
  1. Manmade Reverie
  2. Zero
  3. Impressions From Caracas
  4. I.R.L.
  5. To Shiver [ da hat doch wer MUSE gehört, und nicht zu knapp ]
  6. Ny Symmre Vetr
"vom ersten demo 'gales' betrothed' (war glaub zwei jahre davor, auch fieser sound hier) gibts auch noch drei songs. death metal, haha."
  1. Gales' Betrothed
  2. Filthcrown
  3. Fevermoor
Und der Vollständigkeit halber noch ein wirrer Outtake der Jungs zum Thema ausgewogene Ernährung, nämlich:
Floisch
Vielen Dank und ein wie immer herzliches OI!! an Dom für den Text, das schräge Teeniebild und die mp3s. Jetzt fehlen nur noch die Covers...

Die sind schuld:



Samstag, 5. Juli 2008

"When I say BACKNANG you say ROCK CITY"... Das Flymoe-Abschiedskonzert am 4.7.2008 *schniief*

Eingestellt von Florian Janner



flymoe,backnangBuhuu. Das gibts doch nicht. Beziehungsweise: Flymoe gibts nicht mehr. Womit sie nun leider endgültig ein Fall fürs Rock City Archiv geworden sind. Dass sich die Band auflösen würde war schon seit Monaten klar, aber seit dem gestrigen Abschiedskonzert der 8 grüngelben Knaben ist es endgültig und offiziell und zu spät. Richtig schlimm ist das. Immerhin haben sie der Welt aber nochmal mit links bewiesen, was für eine schweinisch geile, ultratighte und alles und jeden wegrockende Liveband sie schon immer waren. Umso unverständlicher ists eben für uns Außenstehende, warum Flymoe denn um Himmels willen ausgerechnet jetzt aufhören müssen?!? Eine Band, die nach 8 Jahren angriffslustiger und unverbrauchter denn je daherkommt und die so offensichtlich SO geliebt wird. Sie werden ihre Gründe haben (die könnt ihr in der BKZ nachlesen), aber gestern Abend ist halt nur allzu klar geworden, dass musikalisch die frische Luft auch in 100 Jahren noch nicht draußen gewesen wäre. Und dass die Jungs nach wie vor und selbst nach einjähriger fast vollständiger Abwesenheit noch jeden Tanzflur zum Überschwappen bringen.
Was für ein Abend. Hauen die uns doch einfach so ein fast dreistündiges Konzert und sage und schreibe 25 total durchgeschwitzte Lieder um die Ohren. Darunter seit Jahr und Tag nicht mehr gespielte, eigens wieder ausgebuddelte Perlen aus der Flymoesteinzeit wie "Rhyme Of The Flymoe", "Bacardi Feeling" (Höhö, "Weed for the Dude..."), und sogar das so-was-von-dermaßen pornoide, für immer verschollen geglaubte "High Heels"!!! Wahnsinn. Nicht mal das Star Wars-Intro, Hödels wirklich schlimmes wohltönendes Free-Jazz-Posaunensolo und die Baströckchen-Einlage haben gefehlt ("Take A Look" dagegen schon ;-p. Und "Funky Sailor"? Jungs!). Und als Novum noch der moonwalkende, am Bier solierende Disco Joe. Ach, es war großartig. Und herzzereissend. Und genau so fulminant, wie man es seit eh und je von den durchgeknallten Funkbuben gewohnt war...
Funkrockdiscopop? Jaaa, klar, aber in diesem selbstgewählten Label fehlen ja mindestens noch Reggae, Ska, Dancehall, Drum und Bass und Hip und Hop. Die können nämlich alles, mann mann mann. Und (fast) alle waren da, die treuen Flymoefans der allerallerersten Stunde, die "Sanoj Abraham, tschalalalala"-Sprechchöre, Triebwerk-Baffis Merchandise-Schmetterlinge, die Kreischbojen Jessi und Michi, die Eltern, die BKZ, die Schwalbengarage... nur Inge und Paco haben gekniffen, und Sibi weilt ja leider mit guter Ausrede in Běijīng.
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Übrigens hat der gute Schmiddi, er sei gepriesen, alles mitgeschnitten. Alles. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihr an dieser Stelle in den akustischen Genuss des kompletten Flymoe-Abschiedskonzerts kommen werdet. Jawollja. Ich schwör. Fotos und Filmchen vom Auftritt kommen dann auch noch, sobald sie bei mir eingetrudelt sind. Was ein Aufruf ist!! Tanja!!! Also dann, demnächst mehr, genau hier. Und nächstes Jahr die Flymoe-Reunion? BITTEEE!!!

PS - Meiner einer freut sich derweil schon auf Funk Sinatras Gastspiel bei, Obacht, Breschdleng... Am 13.9. in Vöhringen, bei Rock am Fichtenwald.

PPS - He, kann mir bitte noch wer verraten, wie Koschi und Stefan mit richtigem, bzw. vollständigem Namen heissen?

PPPS - Das PS hat sich erledigt. Sanojman, dankeschön.

PPPPS - A propos Hödels Posaunensolo... mir wurde unter der Hand und unter Lebensgefahr für alle Beteiligten ein völlig skandalöser Flymoe-Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2006 zugespielt. Zu hören ist eines eben jener gefürchteten Soli des DJ Funkrock di Milano. Heiligemuttergottes... doch hört selbst.

Links

Konzert-Ankündigung und Review aus der Backnanger Kreiszeitung (siehe unten).
Flymoe (noch?) bei MySpace
Noch mehr Flymoe im Rock City Archiv




Backnanger Kreiszeitung vom 03.07.2008

Einzigartiger Funkrockdiscopop

Backnang (ik) – Flymoe geben am Freitag ab 20 Uhr in den Räumen des Kleintierzüchtervereins ihr Abschiedskonzert. Wie Geschäftsführer Sanoj Abraham auf Anfrage der Backnanger Kreiszeitung wissen lässt, sind die Gründe für das Ende der Kapelle verschieden. Abraham: Zum einen lebten die Musiker in der Zwischenzeit in unterschiedlichen Städten, und die Möglichkeiten zur Probe und Konzerte zu spielen „sind sehr gering“. Zum anderen sei durch die Verpflichtungen in anderen Bands und durch berufliche Karrieren der Faktor Zeit zum Hauptproblem geworden. Trotz regelmäßigen Kontakts untereinander „und uneingeschränkter Sympathie der einzelnen Musiker, war das Ende nicht mehr abzuwenden und wurde dann einstimmig unter großer Wehmut aller Beteiligten im Frühjahr 2008 beschlossen“.

Das Gebot der Stunde heißt also: Das Konzert am Freitag so richtig genießen. Die facettenreiche Musikkapelle bedient sich aus den Musikstilen der letzten 30 Jahre: Funk, Rock, Disco und Pop wird hier vereint mit Swing, Reggae, Dancehall, Rap und Soul. Was dabei herauskommt ist kein wahlloser Stilmix, sondern stimmige Beats von qualitativer Einzigartigkeit, genannt funkrockdiscopop. Der achtköpfigen Rhythmusgruppe sind kategorische Schubladen zu klein. Die Flymoes sind mittlerweile im Alter von 23 bis 30. Die Besetzung: Funk Sinatra (Drums), Stefunque L’Amour (Bass), Dr. G (Gitarre), Disco Joe (Rhodes, Keys und Synthesizer), DJ Phunkrock (Turntables und Samples), Koschbert (Saxophon und Perkussion), Silly (Posaune, Gesang) und Roberto Funko (Gesang). Als Schülerband fanden sich die acht musikalischen Querköpfe im Jahre 2000 zusammen. Seitdem gaben sie über 200 Konzerte und überzeugten neben einer stets wachsenden Fangemeinschaft auch Musikerkollegen und Juroren mit ihrem Können. Die Folgen: Bandsupports unter anderem für Rolf Stahlhofen von den Söhnen Mannheims, Dendemann, Donots, Max Mutzke und Joachim Deutschland und die ein oder andere Trophäe in der Proberaum-Vitrine. Die Flymoes haben sich 2001 einen Sieg beim bundesweiten Nachwuchswettbewerb „New Talents“ sowie 2002 den zweiten und 2003 den vierten Platz im Süddeutschlandfinale von Emergenza, dem deutschlandweit größten Nachwuchswettbewerb, erspielt. Auch TV-Luft durften Flymoe bereits schnuppern – während eines Live-Auftritts bei VIVA Interaktiv. Nach dem Debüt-Werk „funkrockdiscopop“ 2001 folgte 2003 die Live-CD „8Live“ und 2006 die 5-Track-EP „Superstereogerät“ – im Internet über www.superstereo.de erhältlich. Was diese Jungs einzigartig macht, ist eine unvergessliche Live-Performance.



Backnanger Kreiszeitung vom 08.07.2008

"Zum letzten mal: Hallo Backnang" - Großartige Show

Backnang (Claudia Ackermann; Foto: E. Layher) – Eigentlich ein trauriges Ereignis für viele ihrer Fans: Die Backnanger Band Flymoe gibt es nicht mehr. Grabesstimmung herrschte jedoch nicht bei dem Abschiedskonzert, das die Band im Domizil des Kleintierzüchtervereins unter dem Viadukt gab. Spaß war angesagt, und das Publikum machte mit den acht Jungs noch mal so richtig Party.


"Zum letzten Mal: Hallo Backnang." Mit ihrem einzigartigen Stilmix aus Rock, Pop, Funk, Hip-Hop, Disko und Raggae und einer vor Energie strotzenden Bühnenpräsenz gaben Flymoe beim Abschiedskonzert noch mal alles. Außergewöhnlich ist nicht nur ihr Stil mit durchgehend eigenen Stücken, sondern auch die Besetzung mit Bläsern und einem DJ, der am Turntable Samples einspielt. Die Sänger Sanoj Abraham und Simon Walter verstehen es, mit ihrer Bühnenshow das Publikum mitzureißen, und so ließen die ersten Tänzer nicht lange auf sich warten. Die anderen konnten zumindest nicht umhin, zum Takt mit den Hüften zu wippen. Musik, die in die Beine geht. Angefangen hatte alles beim Bandfestival des Max-Born-Gymnasiums im Jahr 2000. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Schülern und Freunden hatte als Band seinen ersten Auftritt. Mit nur zwei Stücken bestritten sie damals das einstündige Konzert, der Rest war improvisiert. Dass sich bei Flymoe dieser einzigartige Stilmix entwickelte, war nicht beabsichtigt. Es ergab sich so, weil alle Bandmitglieder aus ganz verschiedenen Stilrichtungen kommen. „Wir haben einfach Musik gemacht, wie wir Lust hatten, ohne musikalische Einschränkungen“, beschreibt es Sänger Sanoj Abraham. Die Reaktion des Publikums gab ihnen Recht. Schweren Herzens haben sich die Bandmitglieder entschlossen aufzuhören. DJ Philip Fischer geht wegen seines Studiums nach Hamburg. Schlagzeuger Philipp Wiesmann und Saxofonist Stefan Koschitzki sind Berufsmusiker und spielen in verschiedenen Bands. Da sind die Wochenenden meist mit Konzerten ausgebucht. Sanoj Abraham ist Sänger bei der Band Die dicken Kinder, bei der auch Bassist Stefan Geiss mitspielt. Die weiteren Bandmitglieder sind Marc Gonsior, Gitarre, und Jochen Bomm, Keyboard. Schon einmal hatten sie eine Zwangspause eingelegt, weil Simon Walter (Gesang und Posaune) wegen seines Studiums ein Jahr in Südafrika war. Und wenn die grünen Männchen auf der Bühne zu Hip-Hop wie Gummibälle auf- und abspringen, dann hüpft das Publikum im ganzen Saal mit. Ausgelassene Stimmung beim Abschiedskonzert. Nur ein kleines bisschen Wehmut kam bei Bandleader Abraham doch auf: „Wenn man euch da unten so sieht, könnte man grad weitermachen.“